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Ronald Schill: Klare Ansage an Kanzler Olaf Scholz – „Größte Niederlage seines Lebens“

Ronald Schill: Klare Ansage an Kanzler Olaf Scholz – „Größte Niederlage seines Lebens“

Ronald Schill: Klare Ansage an Kanzler Olaf Scholz – „Größte Niederlage seines Lebens“

Ronald Schill: Klare Ansage an Kanzler Olaf Scholz – „Größte Niederlage seines Lebens“

RTL: So fing beim Sender alles an

Der private TV-Sender RTL ging am 2. Januar 1984 in Deutschland auf Sendung. Damals hieß der Sender RTL plus. Die Abkürzung „RTL“ leitet sich aus der Bezeichnung „Radio Television Luxembourg“ ab. Der TV-Sender entstand als Ableger des deutschsprachigen Radioprogramms „Radio Luxemburg“.

Er ist wohl der Promi bei „Kampf der Realitystars“, der die belebteste Vergangenheit aufweisen kann. Erst Richter, dann Innensenator von Hamburg, später folgten Exzesse und eine Auswanderung nach Rio de Janeiro. Ab Mittwoch oder schon vorab bei RTL+ ist Ronald Schill bei RTL ZWEI zu sehen.

Vorab sprach Richter Gnadenlos mit uns über das Abenteuer Thailand und seinen Sieg gegen den heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz.

Lieber Ronald, du bist ein Liebhaber von allem Schönen. Was hat dir bei „Kampf der Realitystars“ gut gefallen?

Ich liebe tolle Landschaften und aufregende Frauen. Das sind die größten Leidenschaften in meinem Leben. Deswegen lebe ich auch in Rio de Janeiro und das Vergnügen hatte ich auch in Thailand. Exotische Strände, exotische Landschaften und wirklich sehr attraktive Frauen.

Ist dir eine Teilnehmerin besonders ins Auge gestochen?

Es gab mehrere, die mich fasziniert haben. Elena Miras fällt mir natürlich zuerst ein. Sie brachte als Spanierin einfach Flair mit.

Wie hast du als Reality-Urgestein den Cast insgesamt wahrgenommen?

Das Mischungsverhältnis stimmte einfach. Wir waren unterschiedlichste Charaktere, die alle ein bisschen durchgeknallt sind. Normale Leute würde sich auch niemand anschauen. Mit diesen Leuten zu spielen und interagieren war faszinierend. Das habe ich sehr genossen.

Gibt es Momente, in denen dir Reality-Shows zu viel werden?

Ich könnte es nicht das ganze Jahr machen (lacht). Ich mache am liebsten alle zwei Jahre eine große Reality-Show und bei ‚Kampf der Realitystars‘ wollte ich unbedingt dabei sein. Claudia Obert hatte mir schon davon vorgeschwärmt, sie war ja vergangenes Jahr dabei.

Cathy Hummels hat dich in unserem Interview extrem gelobt. Wie fandest du sie?

Ich fand sie toll. Als Moderatorin ne glatte eins. Es ehrt mich auch, dass sie mich gelobt hat. Das zeigt mir, dass ich mit meinem Anspruch an mich selbst nicht ganz erfolglos war.

Welchen Anspruch hast du denn?

Ich will Entertainment abliefern. Fernsehen darf alles, nur nicht langweilen.

Du warst Jurist, hast später deine eigene Partei gegründet. Hast du noch Kontakt zu deinen Mitstreitern von damals?

Das ist weitestgehend abgebrochen. Ich habe mich 2014 mit meiner ersten Realityshow (Anm.d.Red.: Schill belegte den 3. Platz bei „Promi Big Brother“) neu erfunden. Ich lebe in Rio, genieße das Leben. Das ist in den Augen meiner konservativen Wählerschaft eher unbeliebt, aber ich habe diese Seite für mich neu aufgeschlagen.

Du hast in deiner Hamburger Zeit auch mit Olaf Scholz zusammengearbeitet. Was hast du gedacht, als er Bundeskanzler wurde?

Ich habe Olaf Scholz damals die größte Niederlage seines Lebens bereitet. Ich war vor ziemlich genau zwanzig Jahren gerade dabei, Hamburg nach 44 Jahren SPD-Herrschaft zu erobern. Er war der Landesvorsitzende der SPD und saß im Bundestag. Dann hat Gerhard Schröder ihn gezwungen, sein Bundestagsmandat aufzugeben und nach Hamburg zu gehen und sich da als Innenminister zu beweisen. Da trafen wir ständig aufeinander. Bekannterweise habe ich die Wahl gewonnen und er verlor dann alles. Jetzt ist der Mann Bundeskanzler und ich finde das durchaus faszinierend. Ich hatte ja in Thailand während der Shows auch einige Streitigkeiten und da konnte ich sagen, dass ich es schon mit ganz anderen Leuten aufgenommen habe. Die sind jetzt Bundeskanzler (lacht).

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Ronald Schill versus Olaf Scholz: Das geschah im Jahr 2001

  • 2000 gründete Ronald Schill die „Partei Rechtsstaatlicher Offensive“
  • Mit zum Teil heftigen Forderungen wie der Kastration von Sexualstraftätern oder Bestrafung von Eltern jugendlicher Straftäter sorgte Schill für große Diskussionen
  • Am 23. September 2001 erhielt die Partei Rechtsstaatlicher Offensive bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 19,4 % der Wählerstimmen
  • Er koalierte zusammen mit der CDU und der FDP und wurde im Oktober zum zweiten Bürgermeister und Innensenator der Hansestadt Hamburg

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Bereust du dein exzessives Leben von damals?

Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit, eine sehr abenteuerreiche Zeit, die ich nicht missen möchte. Klar, das Ende ist nicht so gut gelaufen, aber ich habe Sachen angeschoben, die auch heutzutage noch das Stadtgebiet in ganz Deutschland gestalten. Blaue Polizeiuniformen beispielsweise. Das heißt, ohne meine Initiative würde in Deutschland kein Polizist in blau herumlaufen. Aber ich bin jetzt glücklicher.

Also ist eine Rückkehr nach Deutschland ausgeschlossen?

Definitiv. Vielleicht wird es mal ein anderes Land. Ich finde die Philippinen auch sehr schön, aber nach Deutschland würde ich nie mehr zurückkehren.

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Was Cathy Hummels im Interview über Ronald Schill sagte, kannst du hier nachlesen.