Prinz Philip wird Blutprobe entnommen – kurz darauf steht fest, dass er...

Prinz Philip hat einen richtig großen Betrug aufgedeckt.
Prinz Philip hat einen richtig großen Betrug aufgedeckt.
Foto: imago images / Mary Evans

Vor hundert Jahren hat ein Polizist eine junge Frau aus dem Berliner Landwehrkanal gezogen, ihr das Leben gerettet. Doch die Frau war nicht irgendjemand, sondern eine der größten Betrügerinnen der Geschichte: Anna Anderson. Sie behauptete Jahrzehnte lang, die Großfürstin Anastasia Romanowa zu sein - die jüngste Tochter des letzten russischen Kaiserpaares, die 1918 gemeinsam mit ihrer Familie getötet wurde.

Lange hielt sich die Legende um die vermisste Zarentochter. Lange konnte Anna Anderson Menschen um sich scharren, die ihr glaubten. Bis Prinz Philip, der Mann der Queen, einen Bluttest machte – und das aus gutem Grund.

Prinz Philip: Blutprobe bringt die Wahrheit ans Licht

Die Idee dazu kam dem britischen Wissenschaftler Peter Gill im Jahr 1993. Er war sich sicher, dass Prinz Philip Licht ins Abstammungsdunkel bringen konnte. Immerhin ist Philip der Großneffe der ermordeten Zarin Alexandra und somit der nächste noch lebende Verwandte. Zarin Alexandra war vor ihrer Hochzeit mit Kaiser Nikolaus II. die Prinzessin von Hessen-Darmstadt.

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Das ist Prinz Philip:

  • Prince Philip, Duke of Edinburgh, ist der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II.
  • Er wurde auf der griechischen Insel Korfu im Jahr 1921 geboren
  • Somit war er bis zu seiner Heirat Prinz Philipp von Griechenland und Dänemark
  • Seine Eltern trennten sich früh, die Familie musste ins Exil
  • Während des 2. Weltkriegs diente Philip als Offizier bei der britischen Marine
  • Gemeinsam mit der Queen hat er vier Kinder: Charles, Andrew, Edward und Anne

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Peter Gill sollte recht behalten. Prinz Philip gab eine Blutprobe ab, zum DNA-Abgleich diente ein Gewebestück des Dünndarms von Anna Anderson. Das berichtet die „Bild“. Das Gewebestück wurde Anderson bei einer Tumor-Operation in den USA entnommen und routinemäßig in der Klinik aufbewahrt. Kurze Zeit später stand fest, dass Anna Anderson eine Betrügerin war - und nicht, wie sie Jahrzehnte behauptete, die Zarentochter Anastasia.

(bs)

 
 

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