München Zoo: Uhus ziehen in neues Gehege um – plötzlich bricht große Unruhe aus

Uhu Ivan und das Weibchen Ilona sind im Zoo München umgezogen. Und haben mit ihrem Umzug für helle Aufregung gesorgt.
Uhu Ivan und das Weibchen Ilona sind im Zoo München umgezogen. Und haben mit ihrem Umzug für helle Aufregung gesorgt.
Foto: BR/screenshot

Es ist ein großer Tag für den Zoo München Hellabrunn! Denn die sibirischen Uhus Ivan und Ilona ziehen in ihr neues Gehege um.

Eine eigene Voliere, viel größer als das vorherige Gehe darf es zukünftig für Ivan und Ilona im Zoo München sein. Doch als sie endlich einziehen, herrscht plötzlich helle Aufregung.

Zoo München: Uhus ziehen in neues Gehege um

In großen Kisten bringt der Tierpfleger Ivan und Ilona in ihr neues Gehege. Kaum öffnet er die Klappe, hüpft Uhu Ilona auch schon raus und erkundet die neue Gegend. Ivan hingegen ist erst einmal etwas verhalten und scheint den neuen Platz aus der Kiste heraus zu inspizieren. Doch dann gehts ganz schnell und Ivan gesellt sich zu seiner Herzensdame an das Käfiggitter Richtung Himmel.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • wurde 1911 in München gegründet
  • Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr
  • Aufgrund der Corona-Pandemie müssen sich Besucher jedoch auf Einschränkungen gefasst machen
  • Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre kostet das Ticket sechs Euro
  • Im Zoo in München leben über 18.000 Tiere
  • Darunter befinden sich 740 verschiedene Tierarten

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Beide hängen sie wie Fledermäuse an der Decke. Die hatten vorher wo sie waren nicht all zu viel Platz, da konnten sie auch nicht richtig nach oben fliegen, jetzt müssen die natürlich erstmal austesten, wie groß ihr Gehege ist“, erklärt Tierpfleger Michael Zametzer bei „Nashorn, Zebra & Co.“.

Helle Aufregung im Zoo München

Doch die Aufregung ist nicht nur bei den beiden sibirischen Uhus groß. Auch die anderen Tiere merken, dass sich etwas in ihrer Umgebung verändert hat. Der Pfau schreit, die Krähen kreisen über dem Käfig. „Ist natürlich ein großer Raubvogel, für alle anderen Vögel gefährlich“, weiß der Tierpfleger. Selbst die Elefanten bemerkten die neuen Nachbarn – „Aber das legt sich schnell“, weiß Zametzer.

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Ivan und Ilona müssten wohl erst einmal ihr neues Areal kennenlernen und austesten, wo der ideale Platz für sie ist. Und dann könnten die beiden übrigens auch in den nächsten Jahren an die Nachwuchsplanung gehen, weiß Zametzer. Die Uhus werden übrigens mit drei oder vier Jahren geschlechtsreif. Da haben Ilona und Ivan also noch ein paar Jahre Zeit. Aber wenn es so weit ist, haben sie immerhin schon mal ein gemeinsames Heim.

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Zur Info: Die aktuelle Episode von „Nashorn, Zebra und Co.“ ist eine Wiederholungsfolge. Die TV-Produktion im Tierpark Hellabrunn wurde schon vor einigen Jahren eingestellt.

 
 

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