München Zoo: Tier-Attacke auf Pfleger – ARD zeigt brenzlige Situation im Free-TV

Gar nicht ungefährlich lebt Tierpfleger Tütsch im Münchner Zoo.
Gar nicht ungefährlich lebt Tierpfleger Tütsch im Münchner Zoo.
Foto: Screenshot ARD

Diese Aktion im Zoo München hätte richtig schmerzhaft ausgehen können. Am Samstag zeigte die ARD wieder eine Ausgabe der beliebten Tier-Sendung „Nashorn, Zebra & Co.“ aus dem Zoo München. Und in einer Szene wurde es richtig brenzlig für Tierpfleger Sascha Tütsch.

Dabei klang die Aufgabe, die der erfahrene Tierpfleger erledigen sollte, für den Laien gar nicht mal so spektakulär. Faultier-Mann Heinz sollte die Krallen gestutzt bekommen. Der lebt in einem Innengehege des Zoo München und kann sich seine Krallen so nicht selber abfeilen. Drum ist Sascha Tütsch mit seiner Nagel-Kralle die einzige Hoffnung für eine gepflegte Mani- beziehungsweise Pediküre.

München Zoo: Brenzlige Situation im Tiergehege

Doch so ungefährlich ist das nicht, wie der Tierpfleger erklärt. Drum hat er auch seinen Kollegen Niklas Hörper dabei. „Wir müssen schauen, dass wir ihn zu zweit weghalten, denn gebissen werden wollen wir beiden nicht“, so Tütsch.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde 1911 gegründet
  • In dem Tierpark leben über 18.000 Tiere
  • Hellabrunn beherbergt 740 verschiedene Tierarten
  • 2018 verzeichnete der Park rund 2.680.201 Gäste
  • Der Eintritt liegt für Erwachsene bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre bei sechs Euro
  • Anfang Juli musste der Zoo wegen Sturm-Schäden kurzfristig geschlossen werden
  • Die Öffnungszeiten sind montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr
  • Wegen Corona müssen die Besucher noch mit Einschränkungen rechnen

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Doch nicht nur die Zähne des Faultieres sind gefährlich. Man müsse auch darauf achten, dass er nicht zuschlägt, so Tierpfleger Hörper. „Die haben sehr lange, scharfe Krallen“, so der Faultier-Experte.

DIESE Situation war richtig gefährlich

Doch trotz aller Vorsicht. In einer Szene wurde es richtig gefährlich für Krallen-Schneider Tütsch. Er wollte gerade eine Kralle kürzen, als Heinz plötzlich ausholte, in letzter Sekunde konnte sich der Tierpfleger noch wegducken. Faultier-Angriff gerade noch abgewehrt.

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Zum Glück. Denn so eine Faultier-Attacke kann richtig gefährlich werden. So können die Tiere ohne Probleme einen Finger abbeißen, wie die Pfleger aus dem Zoo München erklären.

In einer der vergangenen Folgen berichtet ein Tierpfleger von einer skurrilen Situation aus dem Elefantenhaus. Was dort vor sich ging, kannst du hier nachlesen.

 
 

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