München Zoo: Kudu-Baby ist erstmals im Außengehege – doch sein Pfleger wittert große Gefahr

Tierpfleger Niels muss jetzt besonders aufmerksam sein: Kudu-Baby Palimba wagt sich heraus.
Tierpfleger Niels muss jetzt besonders aufmerksam sein: Kudu-Baby Palimba wagt sich heraus.
Foto: Screenshot WDR

Im Zoo München steht ein ganz besonderer Tag bevor. Tierpfleger Niels Richter ist schon gespannt, wie sich sein Schützling Palimba schlagen wird. Zum ersten Mal erkundet das Kudu-Baby aus dem Zoo München das Afrikarevier.

Keine leichte Situation für Palimbas Mutter, die sich sehr um das Wohlergehen ihrer Kleinen sorgt.

Zoo München: Angespannte Stimmung im Kudu-Gehege

Das Kudu-Baby Palimba darf endlich das Außengehege erkunden. „Bis auf den Stall kennt sie im Endeffekt gar nichts“, erklärt Pfleger Niels Richter bei „Nashorn, Zebra & Co.“ (WDR). Im Afrikarevier des Tierpark Hellabrunn lauern jedoch einige Gefahren: „Gefährlich sind immer so ein bisschen die Wassergräben“, so Niels.

Aber auch andere Tiere stellen eine Bedrohung für das Jungtier dar. „Gerade die Zebras sind nicht immer ganz so lieb“, schildert der Tierpfleger. Die Zebras seien besonders verspielt, doch aufgrund ihres Gewichtes könnte es zu gefährlichen Unfällen mit Palimba kommen.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn:

  • Der Tierpark Hellabrunn wurde 1911 in München gegründet
  • In dem Zoo in München leben mehr als 18.000 Tiere – darunter 740 verschiedene Tierarten
  • Im Jahr 2018 besuchten circa 2,6 Millionen Gäste den Tierpark Hellabrunn
  • Der Preis für ein Erwachsenen-Ticket kostet 15 Euro, während eine Eintrittskarte für Kinder bei sechs Euro liegt
  • Der Zoo ist von Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet

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Kudu-Nachwuchs wird streng beobachtet: Muttertier wirkt besorgt

Niels Richter ist sich des Risikos bewusst und weiß, was zu befürchten ist: Wenn das Kudu-Baby zu übermütig wird, „kann das dann halt böse ausgehen.“ Deshalb lässt der Pfleger die kleine Palimba nicht aus den Augen – so wie ihre Mutter.

Das ausgewachsene Kudu beobachtet sein Kind aus der Ferne. Kudus zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie extrem vorsichtig sind. Als Jungtiere sind sie noch sehr zutraulich, doch das legen sie Niels zufolge innerhalb weniger Tage ab.

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Zoo München: Pfleger durchsucht den Müll – um Leben zu retten

Langsam soll sich das Kudu-Baby nun an die neue Umgebung herantasten. Wie gut das gelungen ist, erfahren wir sicherlich schon bald bei „Nashorn, Zebra & Co.“.

Nicht nur für Palimba kann es im Tierpark Hellabrunn gefährlich werden. Wie ein Pfleger Leben rettete, als er im Müll wühlte, liest du hier.

 
 

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