München Zoo: Pfleger verarztet Nashorn – brandgefährliche Situation! „Dann blutet das...“

München Zoo: Tierpfleger Sascha begibt sich bei Nashorn Rapti in große Gefahr.
München Zoo: Tierpfleger Sascha begibt sich bei Nashorn Rapti in große Gefahr.
Foto: Screenshot BR

Es ist nicht immer einfach, mit Tieren zusammenzuarbeiten. Schon gar nicht, wenn es sich dabei um Panzernashörner handelt, die rund 1600 Kilo wiegen. Im Zoo Hellabrunn in München weiß Tierpfleger Sascha Tütsch davon ein Liedchen zu singen.

Denn der Mitarbeiter aus dem Zoo München hat in der Mittwochsfolge von „Nashorn, Zebra und Co.“ (BR) ein riesengroßes Problem. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

München Zoo: Pfleger sitzt neben Nashorn – Gefahr droht!

Nashorn-Dame Rapti hat eine kleine Fußverletzung, muss vom geschulten Tierpfleger behandelt werden. Doch sobald Sascha an den Fuß des Tieres will, stellt sich das Nashorn stur. Sascha verzweifelt geradezu: „Sie liegt halt jetzt genau auf dem Fuß drauf und da komme ich ja gar nicht selber hin. Bleib doch da, bleib doch! So können wir das nicht machen. Leg dich mal rüber, hallo! Ich will den Fuß“, redet der Tierpfleger aus dem Zoo in München seinem tierischen Schützling gut zu.

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Und er stellt mit Bedauern fest: „Also es ist nicht so einfach wie bei Pferden, sondern sie muss schon auch mitarbeiten.“

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Tierpark Hellabrunn wurde 1911 in München gegründet
  • Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr
  • Aufgrund der Corona-Pandemie müssen sich Besucher jedoch auf Einschränkungen gefasst machen
  • Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre kostet das Ticket sechs Euro
  • Im Zoo in München leben über 18.000 Tiere
  • Darunter befinden sich 740 verschiedene Tierarten

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Dann klappt es für kurze Zeit. Rapti hat es sich gemütlich gemacht. Doch kaum wird die Wunde mit Wasser gesäubert, geht das Spektakel von vorne los: Das Nashorn will partout nicht liegen bleiben.

Mit dem Skalpell will Sascha die überschüssige Haut an den Fußnägeln, sogenannte Fisteln, wegschneiden. „Wenn man zu tief ist, dann blutet das auch. Das tut dann schon ein bisschen weh“, gesteht der Zoo-Mitarbeiter. Kein Wunder, dass das Nashorn skeptisch ist.

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Nach ein paar Minuten kann der Münchner sein Vorhaben endlich in die Tat umsetzen, das Tier kooperiert schließlich. Doch er weiß, dass er sich bei dem Nashorn aus dem Zoo München bei dieser Aktion ganz schön in Gefahr begibt.

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München Zoo: Tierpfleger mit deutlichen Worten – „Man muss halt schon aufpassen“

„Man muss halt schon aufpassen. Ich habe auch immer einen Arm am Körper, dass ich merke, wenn sie die Muskulatur schon anspannt. Weil sie können auch ganz schnell hochfahren, da habe ich keine Lust drauf, drunter zu liegen“, so Sascha Tütsch. Am Ende hält sich der Tierkenner kurz mit seiner Arbeit. Und das aus gutem Grund: „Man muss es auch nicht überstrapazieren, weil da macht man auch mal schlechte Laune.“ (jhe)

Bei der Episode von „Nashorn, Zebra und Co.“ handelt es sich um eine Wiederholungsfolge. Die TV-Produktion im Tierpark Hellabrunn wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt.

 
 

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