München Zoo: Tierpflegerin gibt Interview – Papagei macht immer wieder DAS

München Zoo: Ein Gelbbrust-Aras aus dem Tierpark Hellabrunn.
München Zoo: Ein Gelbbrust-Aras aus dem Tierpark Hellabrunn.
Foto: Screenshot ARD

Mehr als 18.500 Tiere leben im Tierpark Hellabrunn in München, der Zoo ist einer der größten in Deutschland. Unter den zahlreichen Tieren befinden sich auch zwei Gelbbrust-Aras. Um sie kümmert sich Tierpflegerin Stefanie Schmidl. Das Duo wohnt in einer der Außenanlagen im Zoo München.

Erst vor Kurzem haben sie eine neue Dusche in ihrem Gehege im Zoo München installiert bekommen, wie die Doku „Nashorn, Zebra und Co.“ in der ARD zeigt. Nass werden Männchen Horst und seine Liebste allerdings gar nicht gern. Lieber sitzen sie auf ihrem Ast und beobachten, was ihre Pflegerin so treibt.

München Zoo: Papagei fehlen zahlreiche Federn

Während die junge Frau mit dem Kamerateam spricht, fällt der Blick der Kamera auf das Weibchen. Ihm fehlen zahlreiche Federn. Was ist passiert?

Stefanie Schmidl hat eine Erklärung. „Sie sieht oft etwas gerupft aus. Daran ist er schuld.“ Er, das ist Gelbbrust-Ara Horst. Die Tierpflegerin erklärt weiter: „Die sitzen dann liebevoll nebeneinander und putzen sich – dann hat er immer einen kleinen Hau und reißt ihr einzelne Federn aus.“ Zur Brutzeit passiere das häufiger, damit das Nest für den Nachwuchs leicht gepolstert werden kann.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde 1911 gegründet
  • In dem Tierpark leben über 18.000 Tiere
  • Hellabrunn beherbergt 740 verschiedene Tierarten
  • 2018 verzeichnete der Park rund 2.680.201 Gäste
  • Der Eintritt liegt für Erwachsene bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre bei sechs Euro

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Doch in der Brutzeit befindet sich das Paar jetzt nicht. „Er versteht das nicht so ganz, dass das für sie nicht so toll ist, wenn sie halbnackt sitzt.“

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München Zoo: Herzschmerz bei Papageien

Für das Weibchen ist die Situation unangenehm - doch von Horst getrennt werden soll es dennoch nicht. „Im Großen und Ganzen sind sie liebevoll. Es ist nur das Problem, dass er ihr die Federn auszupft. Es wäre aber auch schade, sie auseinanderzureißen, nur weil er das macht.“

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Der Grund: „Sie haben eine lebenslange Bindung. Papageien vom Partner zu trennen, ist immer eine ganz böse Sache. Sie kriegen Herzschmerz und leiden richtig darunter. Deshalb muss sie das Übel ertragen. Sie liebt ihn ja trotzdem." Na dann!

 
 

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