München Zoo: Ekelhafte Szenen beim Tierarztbesuch – „Da flogen die Kotstückchen ...“

Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem erinnert sich an entsetzliche Momente in seiner Praxis.
Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem erinnert sich an entsetzliche Momente in seiner Praxis.
Foto: Screenshot BR

Im Zoo München wird Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem nostalgisch. Eigentlich betreut er gerade die Flughunde, doch während er den Kameras von „Nashorn, Zebra & Co.“ von spannenden Zoo-Geschichten erzählt, wird es plötzlich unangenehm.

Der ehemalige Tierarzt weiß seine Position im Zoo München sehr zu schätzen und würde vermutlich nie wieder in seinen vorherigen Beruf wechseln wollen. Grund dafür sei das respektlose Verhalten der Tiere.

Zoo München: Tierparkdirektor schwelgt in Erinnerungen

Dr. Andreas Knieriem ist vom Veterinärmediziner zum Direktor und Vorstand der Münchener Tierpark Hellabrunn AG geworden. Ein Weg, den der gebürtige US-Amerikaner wohl nie bereuen wird.

In der Folge von Donnerstag erinnert sich Andreas an seine Zeit als Tierarzt: „Ich war ja nun so viele Jahre Tierarzt und hatte eigentlich immer ein Problem mit den Tieren, weil sie nie verstanden haben, wenn man eine Spritze gibt, dass das ja etwas Gutes ist.“

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Tierpark Hellabrunn wurde 1911 in München gegründet
  • Der Zoo ist von Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet
  • Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre liegt der Preis bei sechs Euro
  • Im Tierpark Hellabrunn leben über 18.000 Tiere
  • Darunter befinden sich 740 verschiedene Tierarten

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Tierarzt wurde mit Kot beworfen

Das Vertrauen, das ihm die Tiere heute überbringen, wisse der Mediziner sehr zu schätzen. Denn das war nicht immer so. Früher wurde es sogar ziemlich ekelhaft, wenn der nächste Tierarztbesuch anstand.

„Das war früher eben anders. Als Tierarzt war ich immer der Gehasste. Gerade bei Schimpansen, Gorillas – da flogen dann die Kotstückchen um die Ohren“, erzählt Dr. Andreas Knieriem. Klingt nicht gerade angenehm.

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Doch Andreas scheint es gelassen zu nehmen und es quasi als Berufsrisiko zu sehen. Schon 1988 arbeitete er im Zoo Duisburg als wissenschaftlicher Assistent und während seines Tiermedizin-Studiums in Berlin war er in unterschiedlichen Zoos tätig.

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