München Tierpark: Pfleger will Robben-Baby streicheln – sofort greift die Mutter ein

München Tierpark: Der Pfleger füttert die frischgebackene Mutter Molly.
München Tierpark: Der Pfleger füttert die frischgebackene Mutter Molly.
Foto: WDR Screenshot

Der WDR zeigt in der Sendung Nashorn, Zebra & Co. Tiergeschichten aus München, aus dem Tierpark Hellabrunn.

Am Mittwoch stand bei Nashorn, Zebra & Co. in München das Neugeborene von Robbe Molly aus dem Tierpark Hellabrunn im Mittelpunkt.

München Tierpark: Robben-Mutter lässt Pfleger nicht ans Baby ran

Robbe Molly hat vor kurzem ein Mädchen zur Welt gebracht. Deshalb braucht die Robbendame viel zu Essen. „Eine Seelöwin, die ein Jungtier säugt, isst im wahrsten Sinne des Wortes für zwei“, erklärt Seelöwen-Pfleger Frank Staatsmann.

Wenn Frank Staatsmann bei Molly und ihrem Kind im Gehege ist, gibt es klare Spielregeln: „Anfassen dürfen wir das Baby natürlich nicht, außer das Kind kommt freiwillig zu uns.“

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde 1911 gegründet
  • In dem Tierpark leben über 18.000 Tiere
  • Hellabrunn beherbergt 740 verschiedene Tierarten
  • 2018 verzeichnete der Park rund 2.680.201 Gäste
  • Der Eintritt liegt für Erwachsene bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre bei sechs Euro

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Mittlerweile kann sich der Tierpfleger Molly und ihrem Kind schon mehr nähern. Sie kennen sich schon über 17 Jahre. Molly hat sich im Laufe der Jahre sehr verändert. „Früher hat sie ihr Jungtier bis zum Äußeren verteidigt“, erzählt Staatsmann.

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„Wenns ums Kind geht, verstehen die Robbendamen keinen Spaß“

Doch so richtig ranlassen will die Robbenmutter den Pfleger nicht. Als er versucht das Baby zu streicheln, greift Molly sofort ein. Sie macht gleich klar, dass er bitte sie füttern soll und nicht das Kind anfassen.

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„Beim ersten Kind hätte ich das nicht machen brauchen, dann hätte mir die Molly schon gezeigt, wer die Chefin ist“, sagt der Tierpfleger und erklärt: „Wenns ums Kind geht, verstehen die Robbendamen keinen Spaß.“

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11 Monate werden die Robbenbabys gesäugt. Mit 9 Monaten zeigen sie dann erstes Interesse am Fisch, spielen aber erst mal nur damit. Der Tierpfleger darf sich schon bald auf noch mehr Nachwuchs freuen. Die Mähnenrobben erwarten in naher Zukunft ganze drei Mal Nachwuchs. (fs)

 
 

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