München Tierpark: Mann beobachtet Elefant – plötzlich ruft er die Polizei

Im Tierpark München beobachtete ein Mann eine Elefantendame. Plötzlich kommt ihm etwas komisch vor.
Im Tierpark München beobachtete ein Mann eine Elefantendame. Plötzlich kommt ihm etwas komisch vor.
Foto: picture alliance / Sven Hoppe/dp / Screenshot ARD; Montage DER WESTEN

München. Es sind merkwürdige Momente, die sich im Tierpark München abspielen. Zumindest scheint es so.

Worum geht's? Jede Woche bringt die ARD mit der Zoo-Doku „Nashorn, Zebra & Co.“ den Zuschauern das Leben der Tiere im Tierpark München näher. Diesmal hat Elefanten-Pfleger Andreas Fries eine ganz besondere Geschichte über Elefantendame Steffi zu erzählen.

München Tierpark: Sorge um Elefant Steffi

Die Zuschauer von „Nashorn, Zebra & Co.“ können den Elefanten im Tierpark Hellabrunn in München beim Sauber machen zuschauen.

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde 1911 gegründet
  • In dem Tierpark leben über 18.000 Tiere
  • Hellabrunn beherbergt 740 verschiedene Tierarten
  • 2018 verzeichnete der Park rund 2.680.201 Gäste
  • Der Eintritt liegt für Erwachsene bei 15 Euro, für Kinder bis 14 Jahre bei sechs Euro
  • Die Öffnungszeiten sind zwischen 9 und 18 Uhr

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Dafür werden die Rüsseltiere mit einem großen Schlauch abgespritzt, legen sich dabei auf den Boden. Elefantendame Steffi hat Probleme, sich hinzulegen, wirkt sehr schwerfällig. „Sie hat von Haus aus immer X-Beine“, erklärt Pfleger Andreas Fries. „Deshalb hat sie eine eigene Art und Weise, sich hinzulegen.“

Doch auch das Liegen geht die Elefantendame anders an – und hat dadurch einen Zoo-Besucher schon einmal in helle Aufregung versetzt.

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München Tierpark: Als Mann DAS sieht, ruft er die Polizei

„Wenn sie sich hinlegt, lässt sie ein Bein stehen, damit sie dann schneller aufstehen kann“, offenbart Andreas Fries Steffis Eigenheit. Das Problem: „Wenn sie sich derartig schräg hinlegt, denken manche, sie wäre gestorben oder krank.“

Wie ein Mann, der das Elefantenhaus nachts über die Webcam beobachtet hat. Der hielt den Elefant tatsächlich für tot – und alarmierte die Polizei. Die Beamten fuhren daraufhin nachts zum Zooinspektor, teilte ihm mit, dass ein toter Elefant im Gehege liegen würde. Dabei war Steffi einfach nur am schlafen.

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Andreas Fries: „Da war nichts Schlimmes dabei. Aber das ist für die Leute oft komisch, weil man selten einen Elefanten schlafen sieht.“

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Seit dem Vorfall sind die Webcams im Elefantengehege nur noch von 9 bis 18 Uhr angeschlossen. So haben Mensch und Tier im Tierpark Hellabrunn in München ihre wohlverdiente Nachtruhe...

Zuletzt kam es zu einer Attacke im Tierpark München. Was passiert ist, liest du hier.

„Nashorn, Zebra & Co.“ kannst du samstags von 9.55 Uhr bis 10.40 in der ARD oder der Mediathek gucken.

 
 

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