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Matthias Reim über Baby mit Christin Stark: „Wird mit Sicherheit heftig“

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Matthias Reim und seine Frau Christin Stark beim „Schlagerboom“ von Florian Silbereisen. Foto: IMAGO / Sven Simon

Er ist einer der größten Stars im deutschen Schlager: Matthias Reim. Doch der „Verdammt ich lieb‘ dich“-Sänger glänzt nicht nur auf der Konzertbühne, sondern will auch beim „Quizduell-Olymp“ durchstarten.

Am 25. März will sich Matthias Reim mit seiner Partnerin Christin Stark gegen seine Konkurrentinnen und Konkurrenten durchsetzen. Und dann wartet da ja auch noch das Baby, welches Christin Stark gerade noch in ihrem Bauch trägt. Wir haben mit dem Schlager-Star über Musik, Wissen und die Vorfreude auf sein siebtes Kind gesprochen.

Lieber Matthias, die Konzert-Bühne kennst du in- und auswendig. Aber wie hast du dich auf das Quizduell vorbereitet?

Ich habe immer wieder die App Quizduell gespielt, die finde ich ganz witzig. Da checke ich dann meine Allgemeinbildung und die ist gar nicht schlecht.

Wie heißt du bei Quizduell? Jetzt werden dich sicher einige Fans herausfordern wollen.

Oh, das weiß ich im Moment gar nicht. Ich weiß es wirklich nicht (lacht). Ich suche mir da immer zufällig Spieler und stelle fest, dass ich meist ziemlich weit vorne bin.

Dann wissen die Leute ja gar nicht, dass sie gegen dich verloren haben…

Nein, die wissen nicht, dass ich das bin. Um Gottes Willen (lacht).

Wo ist denn die Aufregung größer: Vor dem Quizduell oder vor einem Konzert?

Ich habe immer Lampenfieber. Aber ich muss zugeben, beim Quizduell war ich relativ relaxed. Ich hatte einfach Bock darauf, zu checken, ob ich das mit 64 Jahren noch drauf habe. Ich muss dazusagen, ich lese sehr viel, ich komme aus einem sehr gebildeten Elternhaus, meine Eltern haben uns Bildung mit dem Morgenmüsli eingebläut. Was ich bei meinen Kindern auch immer versuche. Ich wollte einfach wissen, ob ich dem gewachsen bin. Ich wusste, es kommen keine leichten Gegner, aber ich bin auch kein leichter Gegner.

Wann sehen wir dich beim ‚Wer wird Millionär Prominentenspecial‘?

Das traue ich mir auch zu, aber im Moment hat es sich erst mal ausgeraten, jetzt kommt ja Gott sei Dank wieder die Konzertzeit.

Stimmt, im Sommer geht’s wieder los. Wie hast du die Coronapause genutzt?

Ich habe mir in der Pandemiezeit meine Konzerte mit meiner Band und meinen Arrangeuren vorgenommen, verändert und mich bis zum Abwinken um jeden Song gekümmert. Ich bin extrem nervös, weil wir alles so verändert haben, dass ich auch sehr konzentriert sein muss. Wir haben wirklich eine neue Show entwickelt.

Inwiefern?

Ich habe mir in der Zwangspause Aufnahmen von den großen Konzerten angehört. Und als ich mir das anhörte, dachte ich mir: Lieber Matthias, das geht besser. Ich habe Teile der Band ausgetauscht und neue Arrangeure eingestellt. Zusammen haben wir uns 30 Jahre Matthias Reim angehört und überlegt, welche Songs sollen auf die Bühne. Das ist sehr spannend. Ich glaube, dass wir da einen Zauber auf der Bühne schaffen können, der wirklich diese Geschichten erzählt.

Weißt du, ich bin kein Akrobat, ich kann nicht tanzen, all diese Sachen, die andere machen können, um Shows spannend zu machen, die kann ich einfach nicht. Ich kann mich hinstellen und Geschichten erzählen.

Dein neues Album ist direkt ganz oben in den Charts eingestiegen. Freust du dich da noch oder ist das mittlerweile Normalität geworden?

Also ich erwarte schon von mir, dass die neue Platte erfolgreich wird, ich bin aber auch voll mit Selbstzweifeln und freue mich natürlich, wenn es einschlägt. Da geht das innere Kind nicht raus und sagt: Joa, das ist ja selbstverständlich. Wenn die Nase hochgeht, dann ist es aus.

Wenn du zur weiblichen oder männlichen Diva wirst, dann hast du verloren. Das ist bei mir zum Glück nie passiert. Ich gehe nie auf die Bühne und sage: Hier kommt Gott. Ich gehe auf die Bühne und sage: Bitte seid so wie immer und feiert mit mir.

Apropos Kind, deine Frau Christin ist schwanger. Wann ist es denn so weit?

Das wird so in den nächsten drei, vier Wochen geschehen. (Anm. d. Red.: Das Interview mit Matthias Reim haben wir am 3. März geführt)

Es ist dein siebtes Kind. Ist man da entspannter?

Ganz im Gegenteil. Christin und ich verbringen gerade extrem viel Zeit miteinander und ich weiß nicht, wer nervöser ist. Ich tue immer so, als wäre ich gechillt, bin ich aber überhaupt nicht. Aber dadurch, dass es für sie das erste Kind ist und sie definitiv einen Höllenrespekt vor der Geburt hat, kann ich ihr ja nicht sagen, dass ich Angst habe.

Bist du im Kreißsaal dabei?

Natürlich bin ich dabei. Das wird mit Sicherheit heftig. Ich kann sie da doch nicht alleine lassen.

Und während der Geburt läuft deine Musik?

Ich hab geträumt von dir und wieder durchgemacht. Ja, ganz genau (lacht).

Das hätte was…

Ja, das hätte was, aber das muss nicht sein (lacht).

Kannst du denn schon verraten, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird?

Nein (lacht). Wir wissen das zwar, wollen es aber erst verkünden, wenn alles gut gegangen ist.

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Im Juni geht’s für dich schon wieder auf Tour. Kommen Christin und das Baby mit?

Natürlich kommen die mit. Christin ist ja auch Teil meiner Band. Wir haben auch schon eine Nanny eingestellt, die sich kümmert, wenn wir auf der Bühne stehen. Das wird ein Rock’n’Roll-Baby.

Dein Sohn Julian ist Sänger, deine Tochter Marie ebenfalls. Dann könnt ihr doch eigentlich eine Band aufmachen?

Ja, habe ich mir auch schon überlegt. Jetzt noch so ein kleiner Drummer. Wenn ich meine Abschiedstournee mache, dann kommt es auch noch mit auf die Bühne.