Markus Lanz mit drastischer Aussage: „Wir müssen radikal ...“

Markus Lanz sprach mit seinen Gästen über die Zeit nach Corona.
Markus Lanz sprach mit seinen Gästen über die Zeit nach Corona.
Foto: Screenshot ZDF

Markus Lanz hat es sich und auch seinen Gästen am späten Mittwochabend wahrlich nicht leicht gemacht. Die Eingangsfrage, die Markus Lanz am zu Beginn seiner Sendung einem der führenden Soziologen des Landes stellte, hatte es wahrlich in sich.

Von Professor Harald Welzer wollte Markus Lanz wissen, was er denn vom Konjunkturpaket halte, das die Bundesregierung nun an den Start bringt. Nicht leicht zum einen, weil die Frage an sich schon eine sehr Komplexe ist. Noch schwieriger zum anderen, weil Markus Lanz mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil einen der Köpfe hinter eben jenem Konjunkturprogramm in die Runde geladen hatte.

Markus Lanz stellt schwierige Frage direkt zu Anfang

Doch Welzer wagte sich trotzdem an die Beantwortung der Frage: „Ich würde sagen, laienhaft betrachtet, leuchtete mir sehr viel daran ein. Mir leuchtete auch das Kernargument ein, dass man jetzt sehr intensiv und sehr schnell reagieren muss, um da rauszukommen.“

Doch aus seiner Sicht, fehle noch einiges in dem Paket, so Welzer. Der Klimaschutz beispielsweise komme zu kurz, so der Soziologe.

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Die Gäste am Donnerstagabend:

  • Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD)
  • Soziologe Prof. Harald Welzer
  • „ZDF-Mittagsmagazin“-Moderatorin Jana Pareigis
  • Ökonom Gabriel Felbermayr

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Welzer: „Insofern hätte ich gesagt, ich würde eine Krise anders nutzen, um grundsätzlich gesellschaftliche und wirtschaftliche Orientierung umzubauen.“

Markus Lanz stachelt Streit an

Für Markus Lanz scheint die Aussage jedoch zu diplomatisch. „Ich helfe Ihnen jetzt noch mal auf die Sprünge, ich wäre sehr dafür, dass wir uns jetzt mal ein bisschen streiten“, so der Talkmaster. Um dann ältere Aussagen des Soziologen aufzugreifen. „Sie haben gesagt, wir haben eine enorme Fantasielosigkeit aufseiten der Ökonomen.“

Eine These, die Welzer durchaus noch immer unterstützt. So sei es wichtig, dass man so, wie wir jetzt konsumieren, nicht durch das Jahrhundert komme. „Man möchte gewissermaßen in ein Modell wieder zurückkommen, das doch ohnehin große Schwächen hat.“

Schock-Aussage für Autofans

So hätte er viel mehr auf öffentlichen Verkehr in den Städten gesetzt, den fossilen Verkehr deutlich zurückgeschraubt.

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Für Markus Lanz bedeutet das zugespitzt: „Wir müssen radikal Zöpfe abschneiden.“ Ergo: Autos raus aus der Innenstadt. Eine furchterregende Aussage. Nicht nur für die Autoindustrie, auch für die Menschen, die ihr Auto lieben und glauben nicht ohne es auskommen zu können.

Vermutlich aber die Lösung der Zukunft. Oder wie Welzer es ausdrückt: „Das Auto ist da einfach antiquiert.“

Zuletzt gab es bei Markus Lanz gehörig Streit um eine Schule in Duisburg. Um was es genau ging, kannst du hier nachlesen.

Zu einem Eklat kam es nach einer Show zwischen zwei Politikern. Was da passierte, kannst du hier nachlesen.

 
 

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