Markus Lanz: Entlarvende Aussage über Donald Trump – „Es gibt nur zwei...“

Markus Lanz hatte am Dienstagabend Friedrich Merz zu Gast.
Markus Lanz hatte am Dienstagabend Friedrich Merz zu Gast.
Foto: Screenshot ZDF

Markus Lanz hatte am Dienstagabend einen Mann zu Gast, der noch vor gar nicht allzu langer Zeit als der kommende Bundeskanzler galt: Friedrich Merz. Der Sauerländer wurde noch vor wenigen Monaten als einer der Ersten genannt, als es darum ging, einen Nachfolger für Angela Merkel zu finden. Doch dann kam Corona. Und irgendwie schien Friedrich Merz in Vergessenheit geraten zu sein.

Bei Markus Lanz meldete sich der Wirtschaftsjurist in Reihen der CDU zurück. Und der Talkmaster gab schon in der Vorstellung des 64-Jährigen die Marschroute vor. „Als er vor ein paar Monaten das erste Mal hier war, da lief es unglaublich gut für ihn. Er trat in ausverkauften Hallen auf, wurde gefeiert wie der kommende Kanzler. Und als ich ihn hier mit der Bemerkung provozierte, ihre Parteichefin wird sie am Ende eiskalt auflaufen lassen, da konterte er ganz lässig und sagte: 'Das wollen wir doch erst mal sehen.'“

Markus Lanz: Sticheleien gegen Friedrich Merz

Doch Merz ließ sich von den Sticheleien nicht beeindrucken, zeigte, dass er vor allem ein Mann ist, der sich vor großen Aufgaben nicht scheut. Auch, als Markus Lanz ihn auf US-Präsident Donald Trump ansprach.

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Die Gäste von Markus Lanz am Dienstag:

  • Journalist Elmar Theveßen (live aus den USA)
  • Politiker Friedrich Merz (live im Studio)
  • Klimaaktivistin Luisa Neubauer (live im Studio)
  • Unternehmerin Sarna Röser (live im Studio)

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So könnte es durchaus kommen, so Lanz, dass Merz und Trump zukünftig als Regierungschefs ihrer jeweiligen Länder eng in Kontakt stehen müssten. Merz' lapidare Antwort: „Schauen wir mal.“ Er glaubt nicht, dass Trump nochmals wiedergewählt würde. Und das habe auch mehrere Gründe, so Merz. Zum einen sprächen die Umfragewerte gerade stark für Trumps Konkurrenten Joe Biden, zum anderen habe Trump ein großes Problem.

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Friedrich Merz: Donald Trump hat ein großes Problem

„Es gibt nur zwei Präsidenten, die ihre Wiederwahl in Amerika nicht geschafft haben. Das waren Jimmy Carter und Georg Bushs Vater. Die hatten zwei Probleme. Erstens einen starken Gegenkandidaten, zweitens hohe Arbeitslosigkeit gegen sich.“

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Einen starken Gegenkandidaten habe Trump in diesem Fall nicht, so Merz. Die Arbeitslosigkeit in den USA könne ihm aber das Genick brechen.

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Doch auch gesetzt dem Fall, Trump würde nicht wiedergewählt, „die Meinungsverschiedenheiten bleiben“, so Merz. Es könnte also eine spannende Amtszeit, für den 64-Jährigen werden. Wenn, ja wenn, er es wirklich ins Kanzleramt schaffen würde.

Bei Markus Lanz hatte es zuletzt einen heftigen Eklat gegeben. Worum es ging, liest du hier.

 
 

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