Katja Burkard äußert sich zu Halle-Morden – „Habe mich bei etwas Absurdem erwischt...“

Katja Burkard äußerte sich zu den Morden in Halle.
Katja Burkard äußerte sich zu den Morden in Halle.
Foto: imago images / eventfoto54

Es war der höchste jüdische Feiertag – der „Versöhnungstag“. Ausgerechnet an diesem Tag sind am Mittwochmorgen nahe einer Synagoge in Halle/Saale zwei Menschen durch Schüsse getötet worden. Der Täter: Neonazi Stephan Balliet (27).

Er veröffentlichte anschließend ein Bekennervideo im Netz, schrieb zuvor wohl ein Manifest. Moderatorin Katja Burkard äußerte sich am Abend zu den zwei Morden.

Katja Burkard wundert sich vor allem über eine Sache nach der schrecklichen Tat. Auf Instagram ließ die RTL-Frau ihren Gefühlen freien Lauf.

Alle Infos zur Schießerei in Halle im Newsblog >>>

Katja Burkard äußert sich zu Halle-Morden

„Ich habe mich gerade bei etwas Absurdem erwischt: Ich habe geschaut, ob es PRAY FOR HALLE-Posts gibt... Wie Millionen andere Deutsche bin ich traurig, geschockt, wütend und entsetzt darüber, was da schon wieder passiert ist. Und ich habe das Bedürfnis, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen!“, so Katja Burkard.

Mit solchen „Pray-For-Posts“ könne man schließlich zum Ausdruck bringen, dass eine Tat erschüttert. Denn genauso fühle sie auch.

Und weiter erklärte die 54-Jährige: „Wie kann ein Mensch (es soll sich ja nach jetztigem Stand um einen Einzeltäter handeln) so etwas tun? Woher kommt dieser Hass? Wie immer nach solchen Anschlägen sitzt man ratlos da! Mein Beileid gilt den Angehörigen der Opfer und der Jüdischen Gemeinschaft.“

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Fans teilen ihre Meinung

Ihre Fans sind ganz ihrer Meinung, bekundeten auf Instagram ebenfalls ihr Beileid: „Ich wohne hier in Halle an der Saale und es war ein furchtbarer Tag. Mein Beileid an die Familien, die ihren Lieben verloren haben.“

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Halle: Tödliche Schüsse - Infos in Kürze:

  • Ein vermummter Mann hat am Mittwoch in Halle zwei Menschen durch Schüsse getötet und weitere verletzt
  • Der mutmaßliche Täter ist Stephan Balliet, er gilt als Rechtsextremist
  • Ein Tatort liegt nahe einer Synagoge, ein zweiter an einem Dönerimbiss
  • Die Taten wurden live im Internet gestreamt, der Täter trug eine Helmkamera

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Wegen Halle-Morden: Joko und Klaas verzichten auf Sendezeit

Auch Joko und Klaas haben in einer Videobotschaft auf Facebook Anteilnahme gezeigt. Ihre ursprünglich geplante 15-minütige Sendezeit bei Prosieben wurde kurzerhand abgeblasen. „Da hat heute etwas stattgefunden, was uns hindert, heute Abend um 20.15 Uhr groß inszenierten Blödsinn stattfinden zu lassen. Es ist nicht der richtige Tag dafür“, erklären Joko und Klaas in einem Statement.

Stundenlanger Polizeieinsatz in Halle

Stundenlang war die Polizei in Halle und naher Umgebung im Einsatz, warnte die Bevölkerung vor Ort, nicht auf die Straße zu gehen. Erst am frühen Abend konnte mit Sicherheit bestätigt werden, dass es sich nicht – wie anfangs angenommen – um mehrere Täter handelt. Einzeltäter Stephan Balliet befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. (jhe)

 
 

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