„Jenke Crime“ (ProSieben): Ex-Drogenbaron verrät irren Trick – so schmuggelte er 50 Kilo Haschisch nach Deutschland

Jenke von Wilmsdorff setzt sich in seiner neuen Sendung „Jenke Crime“ mit Verbrechern zusammen, um mehr über die Hintergründe ihrer Taten zu erfahren.
Jenke von Wilmsdorff setzt sich in seiner neuen Sendung „Jenke Crime“ mit Verbrechern zusammen, um mehr über die Hintergründe ihrer Taten zu erfahren.
Foto: ProSieben / Marc Rehbeck

In seiner neuen ProSieben-Sendung „Jenke Crime“ setzt sich Jenke von Wilmsdorff mit gleich vier Kriminellen an einen Tisch und versucht sich dabei sowohl in die Position der Polizisten und Strafverfolger, aber auch in die der Täter hineinzuversetzen.

Den Anfang macht dabei Hubertus Becker. Der ehemalige Drogenschmuggler verrät bei „Jenke Crime“, wie er es geschafft hat, jahrelang unentdeckt zu bleiben.

Jenke Crime“: Ex-Bandenchef erklärt – so blieb er beim Drogenschmuggel unentdeckt

Der heute 69-Jährige schließt sich in den 70er-Jahren einer Drogenbande an. „Habe nach Südamerika zehn Tonnen Marihuana importiert, hab Heroin aus China in die USA bringen lassen und Kokain aus Kolumbien nach Miami“, berichtet Becker bei „Jenke Crime“. Das ist mal eine Ansage.

Doch wie hat der damals junge Mann aus gutem Hause es nur geschafft, haufenweise Drogen in seinem Auto vor der Polizei zu verstecken? „Beim Schmuggel gibt es grundsätzlich drei Kriterien, die man beachten muss. Erstens: das Psychologische“, erklärt Hubertus Becker.

Schon der Fahrer des Wagens, in dem die Drogen transportiert werden, muss bedacht gewählt sein. Es sollte eine unscheinbare Person sein, „keine langhaarigen Hippies“. Und auch das Auto sollte einen seriösen Eindruck erwecken. „Atomkraft? Nein Danke“-Sticker seien beispielsweise viel zu auffällig. So weit, so gut.

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Das ist Jenke von Wilmsdorff:

  • Jenke von Wilmsdorff wurde am 16. Oktober 1965 in Bonn geboren
  • Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung in Düsseldorf
  • In den 90er-Jahren war er in diversen TV-Serien zu sehen – darunter „Lindenstraße“ und „Tatort“
  • Größere Bekanntheit erlangte er in den frühen 2000ern als Reporter für „Extra – Das RTL-Magazin“
  • Von 2013 bis 2020 bekam er eine eigene RTL-Doku-Reihe mit dem Titel „Das Jenke-Experiment“ – darin unternahm er außergewöhnliche Selbstversuche
  • Im Jahr 2020 wechselte Jenke von Wilmsdorff vom Sender RTL zu ProSieben
  • Seit dem Jahr 2015 ist er mit seiner langjährigen Freundin Mia Bergmann verheiratet
  • Jenke von Wilmsdorff hat einen Sohn

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Jenke Crime“: Ex-Drogenbaron baute Autotank aus – um darin 50 Kilo Haschisch zu transportieren

„Die Leute sollten psychologisch geschult sein und den Zöllner gegebenenfalls ablenken können“, führt Hubertus Becker fort. Er habe oft Smalltalk mit den Behörden geführt, um so unscheinbar wie möglich zu wirken.

Doch das Wichtigste ist vermutlich das Versteck gewesen. 1973, zu Beginn seiner Machenschaften, hat Becker einen Teil des Schaltgetriebes eines VW Variant ausgeschnitten, um darin 15 Kilo Haschisch zu verstecken.

Um noch mehr Drogen transportieren zu können, hat Becker später den Tank des Wagens ausgebaut, einen 5-Liter-Plastiktank eingesetzt und den Rest des Hohlraums mit Drogenpaketen aufgefüllt. Anschließend wird der Tank zugespachtelt, lackiert, abgeschliffen und wieder unter das Auto geschraubt. Das Ganze dauere nicht länger als zwei Stunden.

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Unfassbare 50 Kilo Haschisch hat Hubertus Becker auf diese Weise von Marokko nach Deutschland geschmuggelt. Der Warenwert beträgt damals 75.000 D-Mark. „Allein im ersten Jahr seiner Schmuggelkarriere verdient Becker rund 300.000 D-Mark mit Drogen“, heißt es bei „Jenke Crime“.

Aufgeflogen ist Becker dabei nie, doch mit der Zeit hat auch der Zoll aufgestockt. Mit einer derartigen Masche würde heute wohl keiner mehr durchkommen. Denn: Inzwischen werden Autos komplett durchleuchtet und von Spürhunden kontrolliert.

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