Jan Fedder (†64): So emotional startet seine letzte Staffel „Großstadtrevier“ (ARD)

Jan Fedder: Er spielte 28 Jahre lang Dirk Matthies im „Großstadtrevier“.
Jan Fedder: Er spielte 28 Jahre lang Dirk Matthies im „Großstadtrevier“.
Foto: ARD/Thorsten Jander

Schreien hallte durch die Luft, Rauchschwaden, Staubwolken stiegen auf. Es waren Szenen voller Dramatik in der letzten Folge der 32. „Großstadtrevier“-Staffel. Die Folge, in der das 14. Polizeikommissariat in der Hamburger Mendelssohnstraße in die Luft gesprengt wurde. Die Bilder von Jan Fedder kurz nach der Explosion sind unvergessen. Seine Figur Dirk Matthies, die am längsten in dieser Wache diente, bekam einen Backstein. Einen der Steine, die die Explosion überstanden haben.

Nun ist Jan Fedder tot. Mit ihm wird auch Dirk Matthies sterben. Doch eine letzte Staffel mit Fedder wird es noch geben. Ab dem 27. Januar wird sie in der ARD gezeigt. 16 Folgen, in denen die Fans Abschied von ihrem Jan Fedder nehmen können.

Jan Fedder: Das passiert zu Beginn der neuen „Großstadtrevier“-Staffel

Achtung, Spoiler! Schon die erste Folge startet hochemotional. Das Team zieht um. Unter fröhlicher Musik wird das neue Revier inspiziert. Ein moderner Bau, mit Glastüren, indirekter Beleuchtung und einem Kaffeeautomaten mit gefühlt 50 verschiedenen Spezialitäten zur Auswahl.

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Das ist Jan Fedder:

  • Jan Fedder wurde am 14. Januar 1955 in Hamburg geboren
  • Er starb am 30. Dezember 2019 in Hamburg
  • Jan Fedder war Schauspieler
  • Seine größten Erfolge feierte er mit dem „Großstadtrevier“ und dem Welterfolg „Das Boot“

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Nur nichts für Dirk Matthies. Er trinkt nur Filterkaffee. Und auch sonst wirkt der Vollblut-Polizist der alten Schule fehl in der neuen Wache. Er trägt nicht die typisch blaue Polizeiuniform, Matthies trägt Jeanshemd. Steht ein wenig außerhalb, als gehöre er schon nicht mehr richtig dazu. Es sind hochemotionale Szenen, wenn man an die Trauerfeier des Hamburger Originals vom vergangenen Dienstag denkt.

Jan Fedder: Ein typischer Hamburger

Dort, wo immer wieder betont wurde, welch typischer Hamburger Jan Fedder war. Ein wenig eigen, klare Kante, aber immer ehrlich. So ist er auch im „Großstadtrevier“. Man kauft ihm ab, dass nicht nur seiner Filmfigur, sondern auch ihm selbst der Unzug schwerfiel. Der Aufbruch in eine neue Ära, die für ihn die letzte sein sollte.

 
 

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