Howard Carpendale exklusiv: Sänger kündigt Großes bei Florian Silbereisen an – „Das erste Mal...“

Howard Carpendale verrät, was er bei Florian Silbereisen Großes geplant hat.
Howard Carpendale verrät, was er bei Florian Silbereisen Großes geplant hat.
Foto: imago images / STAR-MEDIA

Howard Carpendale weiß, wie es geht. Der Entertainer ist schließlich schon seit über 50 Jahren erfolgreich im Musikgeschäft tätig. Doch jetzt schafft es der Sänger sogar, mit seinem neuen Album „Symphonie meines Lebens“ noch einen draufzusetzen.

Für sein neu veröffentlichtes Album – eine Komposition aus alten Hits – hat Howard Carpendale mit dem Royal Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet. Produziert wurde die Platte in den legendären Abbey Road Studios in London – jenem Tonstudio, in dem schon die Beatles, Pink Floyd oder Aretha Franklin Musikkarriere geschrieben haben.

Im exklusiven Interview sprach Howard Carpendale über die Arbeit mit dem Orchester, seine bevorstehende Tour, Social Media und über Florian Silbereisen.

Herr Carpendale, mit „Symphonie meines Lebens“ gehen Sie völlig neue musikalische Wege. Warum?

Musik mit einem großen Orchester aufzunehmen, ist schon ein Ziel, das jeder Musiker verfolgt. Es ist nicht direkt ein neuer Weg, sondern eine einmalige Sache, die mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Und in diesem Fall sehr gut gelungen ist.

Treffen Sie solche Entscheidungen aus dem Bauch heraus oder gibt es da lange Berater-Meetings?

Immer wenn eine Phase vorbei ist – eine Tournee oder ein Album –, dann stellen wir uns die Frage ‘Wie geht’s weiter?‘. Ich habe immer versucht, meine Karriere ein bisschen bunt zu gestalten, indem man immer wieder eine neue Idee hat. Ich muss ehrlich sagen, ich habe nie geglaubt, mit dem Royal Philharmonie Orchester aufzunehmen. Es war ein unglaubliches Gänsehaut-Erlebnis für mich, im Studio in London zu stehen und meine Lieder zu hören.

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Wie genau würden sie die „Symphonie meines Lebens“ beschreiben?

Das ist ein Kreis, der sich irgendwie schließt für mich. Ich habe das Gefühl, und das haben viele bestätigt, inklusive meine Familie, dass die Platte schon etwas sehr Persönliches an sich ist. Es ist schwer zu erklären, wie das kommt, aber ich empfinde auch was anderes, wenn ich sie höre. Diese Lieder bedeuten mir vom Text her viel mehr, als ich es je vermutet hätte. Es ist irgendwie diese Zusammenstellung aus Titeln, die die es so besonders macht.

Warum bedeuten Ihnen die Songs jetzt plötzlich mehr?

Mit dem großen Orchester ist es vielmehr eine Interpretations-Sache. Es ist ein Unterschied, wenn man dieses gewaltige Orchester im Hintergrund hört und man merkt, da wird man sehr gefordert, gegen das Orchester anzukommen und noch der Chef im Ring zu bleiben. Bei einem so großen Arrangement mit so vielen Bewegungen im Hintergrund, muss man alles neu überdenken, zum Beispiel, wie man so ein Lied interpretiert.

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Es war auch unendlich viel arbeitet. Gesungen habe ich an dem Album 90 Stunden. Das steht in der Abrechnung meines Studios. Ich habe immer wieder neue Wege gesucht, die Songs zu interpretieren. Was mich allerdings wundert, ist, dass vielen aufgefallen ist, dass der Gesang diesmal doch anders ist als in der Vergangenheit. Das freut mich sehr.

Welcher Song liegt Ihnen am meisten am Herzen und warum?

Ich glaube, ich habe keinen Favoriten. Ich würde keinen Ton an irgendeinem Titel ändern und jede Nummer auf diesem Album ist gelungen. Jeder Titel hat eine starke Berechtigung.

Es wirkt für mich so, als erzählten die zwölf Songs eine Geschichte.

Howard Carpendale - Hello Again (mit dem Royal Philharmonic Orchestra)

Dann steht noch die große Tour an – Woher nehmen Sie die Motivation nach all den Jahren im Musikbusiness?

Es ist ein schöner Beruf, es macht Spaß.

Und woher nehmen Sie die Kraft?

Wenn ich auf der Bühne stehe, kenne ich keinen Platz auf dieser Welt, wo ich mich mehr zu Hause fühle. Natürlich merkt man es, wenn man eine Show von über zwei Stunden gegeben hat. Aber ich empfinde es nicht als etwas, das ermüdet. Im Gegenteil, ich komme von der Bühne mit dem Gefühl, dass ich am liebsten noch eine Show machen würde.

Warum wird es auf Tour kein Orchester geben?

Die Show meines Lebens ist im letzten Jahr konzipiert worden. Meine Band war von elf Mann auf 20 verstärkt worden. Damit traten wir auch schon in Berlin auf. Und da hatten wir erstmals gedacht, wie schön es wäre, mit einem großen Orchester zu singen. Da entstand quasi auch die Idee dazu. Erst hatten wir gar nicht an das Londoner Orchester gedacht, sondern an das Gewandhausorchester in Leipzig. Die Plattenfirma hatte in London angefragt und die Titel hingeschickt. Und die hatten sich dann bereit erklärt, das zu machen.

Inwiefern können Sie sagen, hat sich die Musikindustrie im Laufe der Jahre zum Guten oder Schlechten entwickelt?

Es gibt sehr große Unterschiede zwischen Livemusik und der Schallplatte. Die Schallplatte hat sich gewaltig verändert. Es geht ums Streaming und viel weniger Radio, auch weniger Fernsehformate inzwischen. Es steht mir nicht zu, zu sagen, ob es eine gute oder schlechte Entwicklung ist.

Ich persönlich finde es schade, weil wir nicht mehr diese großen Hits erleben werden, weil die ganze Nation einen bestimmten Titel singt. Ein „Hello again“ oder „Atemlos“ wird es höchstwahrscheinlich nicht mehr geben, weil Menschen bei Social Media ihre eigenen Hits entdecken. Für die Schallplatten-Firmen ist das ein ganz neuer Markt. Das Livegeschäft floriert wie nie zuvor.

Sie selbst sind auf Instagram aktiv – wie können Sie sich damit arrangieren?

Ich lerne noch ein bisschen. Das mache ich über mein Büro. Ich halte es schon für einen gewissen Vorteil, dass man direkt mit seinem Publikum sprechen kann. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten, die wir früher nicht hatten, aber es ist schon gewöhnungsbedürftig. Wie gesagt, es gibt nur noch ganz wenig Formate im Fernsehen. Castingshows gibt es dagegen en masse, aber Shows für Menschen, die einen Beruf daraus machen, nicht mehr so.

Sie sind beim „Schlagerboom“ von Florian Silbereisen dabei: Was können ihre Fans erwarten?

Es wird das erste Mal sein, dass die Fans das Album mit Orchester hören. Wir werden drei Lieder aus dem Album vorstellen. Das haben wir extra für diese Show zurückgehalten. Es ist das ideale Format, um die Platte vorzustellen.

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Und zum Abschluss: Was hat ein Howard Carpendale noch für weitere Träume im Leben?

Zur Unterhaltungsbranche gehört natürlich noch der Film. Ich träume davon, einen tollen Film zu machen, das wird wahrscheinlich ein Traum bleiben. Aber es ist eine Sache, an die ich sehr oft denke, weil ich die Schauspielerei als einen traumhaften Beruf ansehe. Musikalisch gesehen erfülle ich mir gerade einen Traum.

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Tourdaten von Howard Carpendale:

  • 28.01.2020: 20:00 Uhr Rostock Stadthalle Rostock
  • 30.01.2020: 20:00 Uhr Berlin Verti Music Hall
  • 31.01.2020: 20:00 Uhr Berlin Verti Music Hall
  • 01.02.2020: 20:00 Uhr Berlin Verti Music Hall
  • 02.02.2020: 20:00 Uhr Berlin Verti Music Hall
  • 04.04.2020: 20:00 Uhr Frankfurt am Main Jahrhunderthalle Frankfurt
  • 05.04.2020: 20:00 Uhr Frankfurt am Main Jahrhunderthalle Frankfurt
  • 06.04.2020: 20:00 Uhr Frankfurt am Main Jahrhunderthalle Frankfurt
  • 08.04.2020: 19:30 Uhr Wien Wiener Stadthalle - Halle D
  • 29.04.2020: 20:00 Uhr Hannover Swiss Life Hall
  • 01.05.2020: 20:00 Uhr Stuttgart Porsche Arena
  • 02.05.2020: 20:00 Uhr Nürnberg Frankenhalle
  • 03.05.2020: 20:00 Uhr Köln LANXESS arena
  • 05.05.2020: 20:00 Uhr Chemnitz Stadthalle - Chemnitz Großer Saal
  • 06.05.2020: 20:00 Uhr Leipzig Arena - Leipzig
  • 07.05.2020: 20:00 Uhr Hamburg Barclaycard Arena
  • 08.05.2020: 20:00 Uhr Dortmund Westfalenhalle
 
 

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