„Höhle der Löwen“-Jurorin ungewohnt offen über den Tod ihres Sohnes: „Es holt dich immer ein“

Dagmar Wöhrl, Jurorin bei „Die Höhle der Löwne“ sprach über den Tod ihres Sohnes.
Dagmar Wöhrl, Jurorin bei „Die Höhle der Löwne“ sprach über den Tod ihres Sohnes.
Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Man kennt „Die Höhle der Löwen“-Jury-Mitglied Dagmar Wöhrl als fröhliche, quirlige Frau. Doch es gibt ein Thema im Leben der „Die Höhle der Löwen“-Investorin, das sie für immer schmerzen wird.

„Die Höhle der Löwen“-Dagmar Wöhrl: Schlimmer Schicksalsschlag

„Die Höhle der Löwen“-Jurorin Dagmar Wöhrl scheint alles zu haben, was man zum Glücklichsein braucht. Doch es gibt eine Leere in ihrem Leben, die niemand füllen kann.

Vor fast 19 Jahren, am 1. Juli 2001, starb ihr 12-jähriger Sohn Emanuel durch einen tragischen Sturz vom Dach der Familienvilla.

Wie „Bild“ berichtet, spricht das beliebte „Die Höhle der Löwen“-Mitglied bei „Dinner Party“ (Sat.1, Mittwoch, 0.15 Uhr) über den Verlust.

So sehr leidet Dagmar Wöhrl

„Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man immer. Aber diese Wunde, also der Tod meines Sohnes, wird niemals verheilen“, erklärt die 65-Jährige gegenüber TV-Moderator Simon Beeck.

Die ehemalige CDU-Politikern weiter: „Seitdem mein Sohn gestorben ist, geht meine Stimmung nicht mehr ganz nach oben. Das ist ja etwas, da wirst du nicht drauf gepolt, da kann dich niemand drauf vorbereiten. Du erwartest nicht, dass du deine Kinder überlebst.“

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Sie spricht über Details des grausamen Unfalls

Dagmar Wöhrl detailliert, wie es zu dem schrecklichen Unfall kommen konnte: „Es passierte um Mitternacht. Die Nachbarn haben eine Party gefeiert und der Kleine wollte schauen, was da los ist.“ Ihr Sohn kletterte vom Fenster aufs Dach, er war Kletter-Fan und konnte sich sicher bewegen.

Doch in dieser Nacht verlor er das Gleichgewicht, rutschte ab – und stürzte aus sechs Metern auf die Terassenfliesen. Er starb an schweren inneren Blutungen.

Besonders schockierend: Dagmar Wöhrls älterer Sohn Marcus (damals 15) bekam den Unfall hautnah mit, weil er auf einem Liegestuhl saß und sein kleiner Bruder direkt neben ihm aufschlug. Wöhrl: „Für ihn war das ganz schlimm.“

So ungewöhnlich ging Dagmar Wöhrl mit dem Verlust um

Laut „BILD“ habe sich die ehemalige „Miss Germany“ nach dem Verlust viel mit dem Tod beschäftigt, ihre Interessen haben sich verschoben.

Außerdem haben die Wöhrls in den Wochen nach dem Unglück „das Haus voller Kinder gepackt“. Tage- und wochenlang gingen Freunde von Emanuel ein und aus, „es ging zu wie auf einem Campingplatz“.

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Das habe geholfen, aber: „Du lernst mit solchen Schicksalsschlägen umzugehen, aber es holt dich immer und immer wieder ein“, gibt die sonst so starke Frau offen zu. Und: „Mein größter Herzenswunsch ist nicht mehr erfüllbar. Mein Sohn kommt nicht mehr zurück.“

 
 

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