Helene Fischer: Sorge bei den Fans – Geheimbrief enthüllt, dass sie...

Helene Fischer kämpft für faire Geld-Verteilung.
Helene Fischer kämpft für faire Geld-Verteilung.
Foto: imago images

Ein Beben geht derzeit durch die deutsche Musikindustrie. Der Grund: 13 Manager der erfolgreichsten deutschen Künstler haben sich zusammengetan, um gemeinsam für ein Umdenken im deutschen Musik-Business zu sorgen.

Darunter Vertreter von Rammstein, den Toten Hosen und auch Schlager-Megastar Helene Fischer. Ihr Ziel: Eine Neu-Regelung der Ausschüttung bei Streaming-Dienstleister Spotifiy. Das berichtet die „Frankurter Allgemeine Sonntagszeitung“.

Helene Fischer: Ist die Verteilung der Streamingkosten ungerecht?

Problem: Derzeit haben die Künstler noch ältere Verträge bei ihren Plattenfirmen. Diese setzen vor allem auf die Einnahmen über den CD-Verkauf. Der jedoch ist rückläufig, über Streamingdienste wird nun das große Geld gemacht.

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Das ist Helene Fischer:

  • Helene Fischer ist 35 Jahre alt
  • Sie wurde am 5. August 1984 in Krasnojarsk in der Sowjetunion geboren.
  • Im Herbst 2007 ging sie das erste Mal auf Tour
  • Auch im TV war Fischer schon zu sehen: im Traumschiff und dem Tatort

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Und davon profitieren derzeit vor allem die Rapper. Ein Musikmanager zu Bild: „Die aktuelle Regelung zerstört die Musikwelt, die Vielfalt. Musiker werden nur noch gesignt, wenn sie Streamingpotenzial besitzen. Genres wie Rock, Jazz, Schlager haben dadurch kaum noch eine Chance, weil die Labels nur noch HipHop machen wollen. Und die Labels zahlen den Rappern unfassbare Summen, um diese langfristig an sich zu binden.“

Warum bekommen Rapper wie Capital Bra mehr als Helene Fischer?

Warum Hiphop so beliebt ist? Der deutsche Rap wird vornehmlich von jungen Leuten gehört. Und die sind streaming-affin. Künstler wie Helene Fischer oder Sarah Connor verkaufen jedoch deutlich mehr CDs. Bei ihnen bleibt also weniger Geld hängen. Zudem verdient ein Rapper wie Capital Bra Geld damit, dass seine Hörer die Songs immer wieder auf Spotify anklicken. Helene Fischer dagegen verkauft ihre CD einmal und verdient dann kein weiteres Geld daran.

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Die Lösung soll nun sein, dass das Geld bei Spotify nicht mehr nach der Anzahl der Streams, sondern nach dem Vorbild von Deezer in Frankreich verteilt wird. Dort wird das Geld des Kunden direkt nach seinem Hörverhalten ausgezahlt. Sprich: Hört der Musikliebhaber nur Helene Fischer, bekommt auch nur Helene Fischer das Geld.

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Fraglich ist bislang, wie sich das auf die Fans von Helene Fischer, Rammstein und Co. auswirken wird. Dass die Kosten des Streamingdienstes steigen würden, ist zumindest nicht ausgeschlossen. Spotify hat sich dazu bislang nicht geäußert.

 
 

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