„Hartz 4“-Empfänger rickst Jobcenter auf irre Weise aus – Experte geschockt: „Schmarotzer“

„Hartz 4“-Empfänger Dennis  aus Köln schockt die Experten.
„Hartz 4“-Empfänger Dennis aus Köln schockt die Experten.
Foto: Screenshot RTL2

Die Tricks der Arbeitsverweigerer! „Warum sollte ich arbeiten gehen?“ oder „Ich scheiß auf alles, ich hab keinen Bock, aber hier (das Geld), das nehme ich.“ Davon sind einige „Hartz 4“-Empfänger überzeugt – und hintergehen sogar das Jobcenter.

Zu einem von ihnen gehört Dennis aus Köln.

Er und seine Freundin Isabella leben aus Überzeugung von „Hartz 4“, haben 728 Euro im Monat. Dennis' Meinung: „In Deutschland arbeiten, lohnt sich nicht.“ Die Experten sind geschockt, was der Arbeitsverweigerer da abzieht und vor allem damit durchkommt.

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„Hartz 4“-Empfänger trickst Jobcenter auf irre Weise aus

In „Armes Deutschland – Dürfen die das?“ (RTL2) werden sechs Experten zu Rate gezogen. Sie geben eine Einschätzung zu Deutschlands krassesten „Hartz 4“-Empfängern, die sich gegen den Staat stellen.

Experte geschockt

„Schmarotzer“ nennen die Experten die dreisten Arbeitslosengeld-Bezieher.

„Hartz 4“-Empfängerin Isabella hat noch nie gearbeitet, ihr Freund Dennis zuletzt vor zehn Jahren. Letzterer ist sich sicher, einen Arbeitsvertrag vom Jobcenter zu haben: „Wenn ich nicht arbeitslos wäre, hätten die keine Arbeit. Ist doch auch schön.“

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Schön finden das die Experten nicht. Doch das Krasse: Dennis hat sogar Recht, weiß die ehemalige Jobcenter-Sachbearbeiterin Inge Hannemann. „Denn wenn zu wenig beim Jobcenter gemeldet sind, kann es geschlossen werden.“

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So kann „Hartz 4“-Empfänger Dennis den Sanktionen entgehen

Dennis bleibt bei seiner Meinung, sagt dreist, er werde niemals arbeiten. Wie er es schafft, den Sanktionen zu entgehen? Er hat einfach Ausreden parat.

„Wenn die sagen, ich soll als Putzfrau arbeiten, sag ich, ich habe eine Allergie gegen Reinigungsmittel. Irgendwas gibt’s immer“, so der Arbeitslose.

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Die Experten bei „Armes Deutschland – Dürfen die das?“:

  • Inge Hannemann (ehemalige Jobcenter-Angestellte)
  • André Galla (Jurist)
  • Kerstin Gröschel (frühere „Hartz 4“-Empfängerin)
  • Max Postulka (Anwalt)
  • Susanne Schischka (Psychologin)
  • Stefan Selke (Soziologieprofessor und Armutsforscher)

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Die Experten sind geschockt. „Das muss man auch erst mal bringen.“

Irre Spielchen des „Hartz 4“-Empfängers: Experte hat Vermutung

Jurist André Galla: „Ich denke, er wird nicht deswegen sanktioniert, weil er gute Ausreden hat, sondern weil der Sachbearbeiter völlig überlastet ist, oder einfach sagt, ‘Ich weiß nicht, was ich mit diesem Mann machen soll, also lasse ich ihn in Ruhe.‘“

Ein gängiges Problem, das auch Inge Hannemann kennt. Doch ändern lässt sich daran nur schwer etwas. Denn zur Arbeit zwingen kann man die „Hartz 4“-Empfänger nicht.

„Die Jobcenter können die Hilfestellung geben und sie begleiten, aber sie müssen wollen. Sonst hat das Jobcenter ein großes Problem.“

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Das ist „Hartz 4“:

  • „Hartz 4“ heißt eigentlich Arbeitslosengeld II
  • Es ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
  • Es soll Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht
  • Allerdings kann es durch zulässige Sanktionen gekürzt oder ganz gestrichen werden
  • ALG II kann auch ergänzend zu Arbeits- und anderem Einkommen bezogen werden
  • Amtlich gibt es kein „Arbeitslosengeld I“
  • Um ALG II zu beziehen, muss man nicht arbeitslos sein
  • Es kann auch ergänzend gezahlt werden
  • Es ist eines der am häufigsten geänderten Gesetze in Deutschland

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(jhe)

 
 

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