„Hartz 4“-Empfänger schockiert Jurist mit DIESEM Geheimnis – „Kann mir keiner verbieten“

„Hartz4“-Empfänger Alex schockt Zuschauer und Experten mit einer dreisten Masche.
„Hartz4“-Empfänger Alex schockt Zuschauer und Experten mit einer dreisten Masche.
Foto: RTL Zwei / TV Now

In der Reality-Doku „Armes Deutschland“ begleiten die RTL Zwei-Kameras den problemreichen Alltag von „Hartz 4“-Empfängern.

In der Spezial-Ausgabe „Armes Deutschland – Dürfen die das?“ geht der Sender dabei ein wenig anders vor. So hat RTL2 alte Fälle seiner „Armes Deutschland“-Episoden herausgekramt und von Juristen und Jobcenter-Mitarbeitern bewerten lassen. Und die sind vor allem eines – fassungslos.

„Hartz 4“-Empfänger leistet sich Luxus

Besonders dieser Fall stieß übel auf. Die „Hartz 4“-Empfänger Alex und Thorsten lebten gemeinsam in einer WG in Hessen.

Sie teilten sich insgesamt 85 Quadratmeter und hatten nach eigener Aussage schlicht keine Lust, arbeiten zu gehen. „Wer in Deutschland arbeitet, ist selber Schuld“, sagte Alex dreist.

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Das ist „Hartz 4“:

  • „Hartz 4“ bedeutet eigentlich Arbeitslosengeld II
  • Es wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt und nach Peter Hartz benannt
  • Es ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
  • Es soll Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht
  • Potenzielle Empfänger müssen 2020 einen Antrag beim Jobcenter stellen

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Während der 26-Jährige die Vorzüge der Amtshilfe genoß („Ich kann auf der Couch liegen bis Ende des Monats und dann ist mein Geld auf dem Konto“), ließ er lieber jemand anderen für sich schuften. Denn Alex und Thorsten hatten eine Putzhilfe.

+++ Hart aber fair (ARD): Söder wird zum Prügelknaben – selbst Frank Plasberg kann sich Spott nicht verkneifen +++

So kamein Freund regelmäßig vorbei, um bei den beiden Männern zu putzen – für fünf Euro pro Stunde. Doch wie kann man sich als „Hartz 4“-Empfänger derartigen Luxus überhaupt leisten? Darauf gab Alex eine schockierende Antwort.

„Hartz 4“-Empfänger gibt dreisten Betrug zu

Zwar würde er selbst nicht für nur fünf Euro die Stunde arbeiten – aber bei zehn Euro Stundenlohn sehe die Sache schon anders aus.

Denn Alex hatte zwei Putzstellen mit jeweils zehn Euro Stundenlohn. Die Arbeit machte er schwarz, also ohne, dass das Jobcenter davon Bescheid wusste.

„Das mache ich privat. Mir kann ja keiner verbieten, privat den Haushalt von jemandem zu machen“, begründete er den Betrug.

„Solche Leute machen das System kaputt“

Jurist Max Postulka ist fassungslos: „Das ist für mich der komplette Wahnsinn. Er geht schwarz arbeiten als Putzkraft, aber bestellt sich zu Hause selbst eine Putzkraft. Solche Leute machen das gesamte System schwer und kaputt.“

Doch das ist noch nicht alles: Auch WG-Mitbewohner Thorsten kassierte doppelt, baut für Geld Betten auf. „Ich glaube, dass wir so 600 Euro im Monat mehr haben“, gesteht Alex. Erlaubt wären 100 Euro Zuverdienst pro Person.

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Mehr zu „Hartz 4“:

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Für Ex-Sachbearbeiterin Inge Hannemann stellt fest: „Hoffentlich sieht die Jobcenter-Mitarbeiterin das nicht. Dann kann sie nur noch sanktionieren.“ Denn: „Hartz 4 ist natürlich wenig – aber kein Grund, um kriminell zu werden.“

Bei anderen „Armes Deutschland“-Darstellern kann es hingegen noch viel gefährlicher werden. Die Aussage einer Achtjährigen rührt zu Tränen. Mehr dazu hier >>>

„Armes Deutschland – Dürfen die das?“ läuft ab 18. August dienstags um 20.15 Uhr auf RTL Zwei.

 
 

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