„Hartz 4“-Empfänger (35) will nicht arbeiten: Seine Begründung ist mega dreist – „Ich bin...“

„Hartz 4“-Empfänger Pierre.
„Hartz 4“-Empfänger Pierre.
Foto: Screenshot RTL ZWEI

Bereits seit zehn Jahren hat der 35-jährige „Hartz 4“-Empfänger Pierre nicht mehr gearbeitet. Seine letzte Bewerbung stammt aus dem Jahr 2001. Der „Hartz 4“-Satz von 420 Euro ist jeden Monat bereits nach zwei Tagen restlos auf den Kopf gehauen.

Es sind erschreckende Zahlen, die in der neuesten Folge „Armes Deutschland“ genannt werden. Doch im Leben von „Hartz 4“-Empfänger Pierre sind die bittere Realität.

„Hartz 4“-Empfänger will einfach nicht arbeiten

Jedoch eine selbstgeschaffene. So will der 35-Jährige einfach nicht arbeiten, wie er offen bei RTL Zwei erzählt. Seine Begründung: „Ich bin eigentlich überqualifiziert für die Sachen. Ich habe viele Talente, viele Sachen, die ich gut kann. Warum soll ich mich dahinstellen, für die tausend Euro?“

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Das ist „Hartz 4“:

  • „Hartz 4“ heißt eigentlich Arbeitslosengeld II
  • Es wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt
  • Es ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
  • Es soll Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht
  • Allerdings kann es durch zulässige Sanktionen gekürzt oder ganz gestrichen werden
  • Die gesetzliche Grundlage für das ALG II bildet das Zweite Buch Sozialgesetzbuch

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Drei Mal hat er bereits versucht, sich hinzustellen. Drei Mal brach er eine zuvor begonnene Ausbildung ab. Pierre hätte Gartenlandschaftsbauer werden können, oder Fachlagerist, oder Schreiner. Stattdessen ist er nun vorbestraft. Und schon wieder auf dem Weg, seine nächste Haftstrafe anzutreten.

„Hartz 4“-Empfänger Pierre kommt gerade aus dem Knast

„Ich bin frisch aus dem Gefängnis wegen Ladendiebstahl und stehe schon wieder mit einem Bein im Knast“, so Pierre. Warum er im Knast war? Pierre hatte einen Laden überfallen. Wertgegenstände von mehreren Tausend Euro mitgehen lassen. Zudem hatte er eine Waffe dabei. Warum er schon wieder auf dem Weg dorthin ist? Er kann seine Auflagen nur eher bedingt erfüllen.

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Gelernt hat er aus dem Aufenthalt im Knast jedoch nicht. „Manchmal will man auch ein lecker Steak essen, und hat das Geld nicht. Warum soll man denn, nur weil man Hartz 4-Empfänger ist, auf das ganze Zeug verzichten?“, fragt Pierre.

Er sei quasi gezwungen, diverse Dinge zu klauen, erzählt Pierre weiter. Gut, er könnte auch auf Gras und Kippen im Wert von 600 Euro im Monat verzichten. Das komme für ihn aber nicht infrage. Das Geld dafür würden ihm ja schließlich auch Freunde und Eltern leihen.

 
 

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