„Hartz 4“-Familie zerlegt Wohnung und greift Bauarbeiter an – irre, was die Stadt ihr jetzt schenkt

Hartz 4.
Hartz 4.
Foto: imago images

Diese Familie bezieht „Hartz 4“. Lebt seit Jahrzehnten vom Staat. Geht nicht arbeiten. Prügelt, schimpft und sorgt für Angst in der Stadt. Die „Hartz 4“-Empfänger sind bekennende Nazis. Sie werden seit 1994 von Stern TV (RTL) begleitet. Die „Hartz 4“-Familie schmeißt jetzt sogar Möbel aus dem Fenster. Und das scheint sich für die Familie sogar zu lohnen.

+++ Rebecca Reusch: Polizei bekommt mysteriösen Anruf – „Wollte uns mitteilen, dass...“ +++

„Hartz 4“-Familie regt sich über Stadt auf: „Frechheit“

Die „Hartz 4“-Familie lebt In der Obdachlosenunterkunft in der Augustenstraße in Köthen in Sachsen-Anhalt. In der Stadt ist Familie Ritter bekannt. Die bekennenden Nazis sorgen fast täglich für Ärger. Insgesamt 99 Mal musste die Polizei schon bei ihnen anrücken.

Familienoberhaupt Karin Ritter und ihre drei Söhne Norman, Christopher und Andy werden von den Anwohnern gefürchtet. Die „Hartz 4“-Bezieher trinken offen auf der Straße, verprügeln Ausländer und zerlegen alles, was ihnen in den Weg kommt. Mehrmals schon saßen die Söhne im Knast.

----------

Das ist die „Hartz 4“-Familie Ritter:

  • Familienoberhaupt Karin Ritter hat sechs Kinder von drei Männern
  • Kinder: René, Norman, Andy, Christopher, Ivonne, Karina
  • 1994 zerlegten ihre Söhne bereits im Kindesalter die Wohnung der Nachbarin
  • Sohn Norman ist bekennender Skinhead und Alkoholiker
  • Enkelin Jasmin wurde wegen mehrere Delikte zu zehn Monaten Haft verurteilt
  • Jasmin nimmt regelmäßig Crystal Meth

----------

Wegen Schimmel und fehlender Heizungen wurde die „Hartz 4“-Familie umgesiedelt. „Ich habe pausenlos eine Lungenentzündung und Bronchitis“, beschwert sich Karin Ritter. Sie zogen daraufhin in die Adolf-Kolping-Straße in Köthen. Dort gefällt es den Rittern sehr gut. „Ich würde gerne hierbleiben.“

Eigentlich sollte die alte Wohnung nur saniert werden. Doch die Ritters mussten gehen. Der Grund: Sie griffen Bauarbeiter an. Die Konsequenz: Zwangsumzug.

Hartz 4: Familie Ritter: Was wurde aus den Söhnen? Die ganze Reportage

Als die Familie nach einem halben Jahr wieder zurück in die Augustenstraße soll, ist sie aufgebracht: „Das ist eine Frechheit, was die mit uns abziehen.“ Denn ihre angesammelten Möbel dürfen nicht mit. Die „Hartz-4“-Familie schmeißt Kühlschrank, Tisch und Schrank kurzerhand einfach aus dem Fenster. „Ich will nicht, dass die Stadt sich an meinem Zeug bereichert.“ Am Tag ihres Auszugs beschimpft Karin Ritter die Polizei: „Arschloch!“

„Hartz 4“-Empfängerin darf tagsüber nicht in Wohnung

In der frisch sanierten Wohnung angekommen, fängt die Hartz-4-Empfängerin direkt an zu schimpfen. Beschwert sich, weil ihre Gardinen und die Tapete in der Obdachlosenunterkunft entsorgt wurden. „Das gibt eine Anzeige!“

----------

Mehr zum Thema Hartz 4:

Hartz 4-Empfänger hat Drogenrückfall – dann erhält die Familie eine weitere Schock-Nachricht

Hartz 4 bei „Armes Deutschland“ (RTL2): Mutter verzockt Miete, dann wird es dramatisch

Promis auf Hartz 4: Prinz zieht in WG ein – dann folgt der Schock: „Es wird hart“

----------

Tagsüber darf Karin Ritter nicht mehr in der Wohnung in der Augustenstraße bleiben. Von 8 bis 18 Uhr muss sie nach draußen, darf nur noch in der Wohnung schlafen. Deswegen sitzt die „Hartz 4“-Empfängerin nun regelmäßig auf einer Couch vor der Unterkunft. „Ein elektrisches Gerät ist nur noch erlaubt.“ Sie hat sich für eine Kaffeemaschine entschieden. „Mit der Kaffeemaschine mache ich Wasser und wasche damit meine Sachen.“

Hartz 4-Familie Ritter: Umzug in neue Wohnung - Anwohner protestieren

Dann trifft sich Oberbürgermeister Bernd Hausschild mit Karin Ritter in einem Café. Die Stadt habe eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann. Will der Familie eine richtige Wohnung anbieten. Raus aus der Obdachlosenunterkunft. Doch Karin Ritter will sich die Wohnung nicht einmal ansehen.

Stadt Köthen: „Es ist erschütternd“

Sie schaffe es nicht dorthin, ihr linker Fuß sei taub. „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sie für die ihr angebotenen Sachen immer eine Ausrede hat“, so Hausschild. Nun kommen Mitglieder des Stadtrates vorbei. Besuchen die Familie in der Augustenstraße. „Es ist immer noch erschütternd, wenn man sowas sieht“, so Ratsmitglied Steffen Reisbach. Es sei nur eine Übergangslösung, keine Endlösung.

+++ Passfotos: Radikale Änderung! DAS darfst du bald nicht mehr machen +++

Dann verrät Steffen Hallaschka bei Stern TV: „Die Initiative des Stadtrates zeigte seine Wirkung. Karin Ritter hat seit einiger Zeit wieder eine Unterkunft.“ Finanziert von der Stadt Köthen, aus Steuergeldern.

 
 

EURE FAVORITEN