„Hartz 4“: Arbeitslose wird auf Steuerzahler angesprochen – ihre Reaktion spricht Bände

„Hartz 4“-Empfängerin Jacky will nicht arbeiten.
„Hartz 4“-Empfängerin Jacky will nicht arbeiten.
Foto: Screenshot RTL2

Bremerhaven. Hartz 4“ dient zur Sicherung des Lebensunterhaltes. So heißt es. Es soll Menschen helfen, ein „würdevolles Leben“ zu führen. Doch leider wird die Grundsicherung auch immer wieder ausgenutzt.

Wie beispielsweise von der 25-jährigen Jacky aus Bremerhaven. Seit mittlerweile einem Jahr wird die junge Frau von der RTL2-TV-Produktion „Armes Deutschland“ begleitet. Der TV-Sender zeigt die Höhen, aber auch die vielen Tiefen der jungen „Hartz 4“-Empfängerin.

„Hartz 4“: Jacky hat noch nie gearbeitet

Jacky hat in ihrem Leben noch nie gearbeitet, dafür jedoch schon zwei Kinder bekommen. Wo die jedoch genau sind, weiß sie nicht. Das Jugendamt hat sie in Obhut genommen. Vor einigen Monaten hatte sie ihre beiden Töchter in Bremerhaven zurückgelassen, um in Berlin ungestört Party machen zu können. Bei ihren Kindern verabschiedete sie sich mit den Worten „Mama fährt jetzt in den Urlaub.“

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Das ist „Hartz 4“:

  • „Hartz 4“ heißt eigentlich Arbeitslosengeld II
  • Es wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt
  • Es ist die Grundsicherungsleistung für erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
  • Es soll Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht
  • Allerdings kann es durch zulässige Sanktionen gekürzt oder ganz gestrichen werden
  • Die gesetzliche Grundlage für das ALG II bildet das Zweite Buch Sozialgesetzbuch
  • Im Internet kann mit einem Rechner der Bedarf ausgerechnet werden
  • Das Jobcenter kann Arbeit verordnen
  • Die Auszahlung erfolgt zum Ende des Monats

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Doch auch ohne die beiden Mädchen bekam Jacky ihr Leben nicht in den Griff. Im Gegenteil. Die „Hartz 4“-Empfängerin, die schon einmal wegen Betruges kurz vor einer Haftstrafe stand, macht einfach weiter wie vorher. Eine zweite Grundausstattung wollte sie nun vom Amt. Und der Plan geht auf. 624 Euro bekam die 25-Jährige vom Amt gestellt.

„Hartz 4“-Empfängerin will zweite Grundausstattung

Zu wenig, wenn es nach Jacky geht. „Ich habe mir eigentlich mehr erhofft, so 1000 Euro. Hat aber leider nicht so geklappt“, ist sie enttäuscht. Für etwas Sinnvolles setzt sie das Geld jedoch nicht ein. Lediglich 250 Euro wandern in eine neue Waschmaschine.

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„Den Rest habe ich auf Deutsch gesagt, so verscherbelt. Für Blödsinn ausgegeben. Für Energy, für Tabak“, gibt sie offen zu. Dass Menschen für das Geld arbeiten mussten, schert sie nicht. „Das ist mir egal. Alle gehen arbeiten, aber das interessiert mich nicht“, tönt die „Hartz 4“-Empfängerin angesprochen auf den Steuerzahler, der ihr Leben finanziert. Eine Reaktion, die zeigt, wie egal Jacky alles zu sein scheint.

Wie es mit Jacky weitergeht und ob ihr das Amt doch noch auch die Schliche kommt, siehst du immer montags um 20.15 Uhr bei RTL2.

 
 

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