„Hart aber fair“ über Coronavirus: Virologe stinksauer über DIESES Bild – „Das ist verantwortungslos!“

Corona Deutschland (13.3.)
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Das Coronavirus dominiert nicht nur unseren Alltag – auch die deutsche TV-Landschaft hat das alles überschattende Virus derzeit im Griff. Am Montag sprach Frank Plasberg bei „Hart aber fair“ mit seinen Gästen über das Coronavirus: darunter Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Virologe Prof. Jonas Schmidt-Chanasit von der Uni Hamburg.

Gleich zu Beginn der Gesprächsrunde war der Experte außer sich über ein Bild, das „Hart aber Fair“-Moderator Plasberg einblenden ließ: Hunderte Menschen tummeln sich auf dem Viktualienmarkt in München. Von Sorge über Ansteckung des Coronavirus keine Spur.

„Das ist verantwortungslos!. Das ist genau das, was wir verhindern wollen“, legte Schmidt-Chanasit los. Mit Unverständnis reagiert der Virologe auf den Anblick, dass der dringende Aufruf, soziale Kontakte zu vermeiden, einfach ignoriert wird.

Coronavirus bei „Hart aber Fair“: „Genau das wollten wir verhindern“

Jedem sollte klar sein, „dass wir hier nicht über zwei Wochen Corona-Ferien reden, wo man locker auf den Markt gehen kann. Sondern, dass wir über mehrere Monate Corona-Quarantäne reden, die jetzt vor uns stehen und die wir bewältigen müssen.“

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Genauso warnt er davor, durch die Schließung von Kitas und Schulen, Betreuungsgruppen immer wieder durcheinander zu mischen. „Genau das wollten wir verhindern“, sagt Schmidt-Chanasit. Dadurch werde die Kontrolle verloren und das Virus möglicherweise weiterverbreitet.

Der Hamburger Virologe, der in Berlin lebt, macht aber klar, dass öffentliche Verkehrsmittel weiter genutzt werden können, wenn auch mit Abstand zu anderen Menschen – soweit möglich.

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„Man sollte keine Angst haben, sich testen zu lassen.“

„Ich weiß, dass das Risiko gering ist für Schmierinfektionen (beim Berühren von Flächen in Bus oder Bahn, Anm. d. Red), wenn man bestimmte Maßnahmen ergreift“, sagt der Experte.

Er geht davon aus, dass das Coronavirus auf Flächen in der Öffentlichkeit nur Minuten, wenn überhaupt wenige Stunden überlebt. Die Haltbarkeitstest wurden im Labor gemacht, in der Realität wirken auch noch verschiedene Faktoren wie Sonnenlicht auf das Virus ein.

„Das Hauptrisiko ist immer noch der Kontakt mit den Menschen.“

Problematisch sieht Virologe Schmidt-Chansit den Kontakt mit Menschen, die am Coronavirus verstorben sind. Er rechnet damit, dass für Angehörige kein Kontakt mit den Verstorbenen möglich ist.

Am Ende stellt der Virologe klar: „Man sollte keine Angst haben, sich testen zu lassen.“ Im Gegenteil: „Wenn ich das durchgemacht habe, bin ich immun und kann an der vordersten Front wieder tätig werden.“ (jg)

 
 

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