„Goodbye Deutschland“ (VOX): Mädchen schockiert mit Aussage – sie ist plötzlich nicht mehr sicher in ihrer Schule

Die 14-jährige Hanna muss sich plötzlich ganz neuen Problemen stellen.
Die 14-jährige Hanna muss sich plötzlich ganz neuen Problemen stellen.
Foto: Screenshot TVNOW

Am Montag waren es mal die „Goodbye Deutschland“-Kids, die ausnahmsweise im Fokus der VOX-Sendung lagen. Bislang begleitete der Sender vordergründig Eltern, die ein neues Leben im Ausland beginnen. Doch wie geht es eigentlich den Kindern damit?

Ihre Worte werden einige verblüffen. Denn wie sich nun bei „Goodbye Deutschland“ herausstellte, wären die Kinder lieber in ihrer Heimat geblieben. Ein echter Schock für ihre Auswanderer-Eltern.

Goodbye Deutschland“: Auswanderer-Tochter wollte nicht aus Heimat weg

Vor allem das Leben von Hanna, deren Umzug nach Florida „Goodbye Deutschland“ vor fünf Jahren begleitet hat, war plötzlich ganz anders. In ihrer neuen Heimat drohen Gefahren, denen die 14-Jährige in Deutschland zum Glück nie begegnet ist.

Hanna Lehmann musste mit nur neun Jahren auswandern. Schon damals wurde deutlich, dass das Mädchen lieber in Deutschland geblieben wäre. Verständlich, immerhin entschieden sich ihre großen Schwestern dazu, nicht auszuwandern. Im Interview vor fünf Jahren antwortete Hanna auf die Frage, ob sie sich schon auf die Auswanderung freue: „Geht so.“

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Das ist „Goodbye Deutschland“:

  • „Goodbye Deutschland - Die Auswanderer“ ist eine Doku-Soap
  • Die VOX-Sendung zeigt Deutsche, die auswandern wollen oder bereits ausgewandert sind
  • Berühmte Auswanderer sind zum Beispiel Daniela Katzenberger (33), Jens Büchner (†49) oder Konny Reimann (65)
  • Die erste Folge wurde am 15. August 2006 ausgestrahlt
  • „Goodbye Deutschland“ läuft montags um 20.15 Uhr

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Hanna erklärt bei „Goodbye Deutschland“: Jederzeit könnte es zu einem Amoklauf kommen

Bereits in den ersten Tagen, die die Familie in den USA verbrachte, stellte sich heraus, dass sich Hannas Leben von Grund auf ändern werde. Ihr Leben in Amerika sollte von Selbstständigkeit geprägt sein. Mutter Petra ist stolz auf ihre selbstständige Tochter, doch wenn man es genau nimmt, blieb Hanna nichts anderes übrig, da ihre Eltern immer mit der Arbeit beschäftigt waren. Die 14-Jährige zog sich zurück und sei nun deutlich in sich gekehrter als damals: „Weil meine Eltern ja nicht wissen, wie das hier so läuft.“

Was Andreas und Petra vermutlich nicht ahnten, war, dass die Schule in den USA ein gefährlicherer Ort ist als Hannas alte Schule in Deutschland. Denn in den USA kommt es immer wieder zu Amokläufen in Schulen. Eine Statistik der Webseite „shootingtracker.com“ besagte, dass es im Jahr 2015 mehr Tage mit sogenannten „Shootings“, also Schießereien in der Öffentlichkeit in den USA, gab als ohne. Ein erschreckendes Bild, das sich seit mehreren Jahren durch die Geschichte zieht.

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Amokläufe sind in US-amerikanischen Schulen keine Seltenheit

Auch Hanna musste sich also seit ihrem Umzug mit der Thematik auseinandersetzen. Zu ihrem Unterricht gehöre es demnach, regelmäßig alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen durchzuspielen. „Dann müssen wir gucken, ob unsere Türen zu sind, und dann müssen wir hinten weg von der Tür sitzen und ruhig sein, damit die denken, dass niemand in der Klasse ist“, erklärte die Schülerin das Vorgehen, sobald ein Alarm ausgelöst wurde.

„Goodbye Deutschland“: Auswanderer-Tochter erzählt von ihrem heftigen Schulalltag

Die Aussagen der 14-Jährigen in der Folge von Montag schockierten: „Bei uns in der Schule haben wir immer die Türen zu und wenn du reinkommst, musst du deinen Rucksack hinten weg von dir haben, das ist so, weil wir haben hier ganz viele School-Shootings und die wollen das safe machen. Weil in Miami war schon eins, in Cape Coral war auch schon ein School-Shooting.“

Jedes Mal, wenn sie einen Gegenstand aus ihrer Tasche holen möchte, müsse sie sich zuerst melden und den Lehrer um Erlaubnis bitten.

Ganz andere Zustände also, als hierzulande. Kein Wunder, dass Auswanderer-Kind Hanna sich unwohl in ihrer eigenen Schule fühlt.

 
 

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