ESC 2022 in Turin: Schlimme Befürchtung vor Finale – jetzt droht DAS

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Wird Russland etwa doch beim ESC 2022 in Turin mitmischen? Eigentlich war die Angelegenheit klar: Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine entschied die Europäische Rundfunkunion (RBU), dass in Turin kein russischer Beitrag zu hören sein wird.

„Die Entscheidung spiegelt die Besorgnis wider, dass angesichts der beispiellosen Krise in der Ukraine die Aufnahme eines russischen Beitrags in den diesjährigen Wettbewerb den Wettbewerb in Verruf bringen würde“, hieß es von den Verantwortlichen des ESC 2022 in Turin.

ESC 2022 in Turin: Will Russland den Wettbewerb stören?

Nun gibt es jedoch Hinweise, dass sich russische Hacker dazu berufen fühlen, den Ausschluss des russischen Künstlers zu rächen und den ukrainischen Act „Kalush Orchestra“ am Sieg zu hindern. Der scheint nämlich zumindest laut der Buchmacher mehr als wahrscheinlich. Bei einem Euro auf den ukrainischen Act bekommen die Wetter im Schnitt nur 1,50 Euro zurück. Die Ukraine gilt damit als absoluter Topfavorit.

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Das sind die ESC-Gewinner der letzten fünf Jahre:

  • 2021: Italien – Måneskin mit „Zitti e buoni“
  • 2019: Niederlande – Duncan Laurence mit „Arcade“
  • 2018: Israel – Netta mit „Toy“
  • 2017: Portugal – Salvador Sobral mit „Amar pelos dois“
  • 2016: Ukraine – Jamala mit „1944“

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So kommt es wenig überraschend, dass nun die Befürchtungen laut werden, dass Russland die Ukraine am Sieg daran hindern will. Laut „The Sun“ will die Putin-nahe Hacker-Community „KIllnet“ versuchen, die Online-Wahlserver lahmzulegen, sodass nicht für „Kalush Orchestra“ gevotet werden könne.

ESC 2022: Dubiose Nachricht bei Telegram

Auf Telegram prahlte die Gruppierung damit, dass das System schon einmal mit einem Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS) lahmgelegt zu haben und dies wieder tun zu können. Auf dem Netzwerk teilte die Gruppierung laut „The Sun“ zudem ein Logo des ESC mit dem Zusatz: „Du kannst nicht online voten“.

In einem weiteren Posting bei Telegram machte die Gruppierung dann aber einen Rückzieher. Dort heißt es: „Du kannst sagen, was du willst. Aber es gibt nur eine Wahrheit, und die ist, dass es keinen Sinn macht, die Abstimmung online zu beeinflussen. Sie werden immer noch tun, was Sie tun müssen. Ihr System ist ungeschützt. Lassen Sie uns Ihnen zehn Milliarden Anfragen senden und einem anderen Land Stimmen hinzufügen. Was werden Sie dagegen tun? Deshalb nehmen wir nicht an euren Partys teil. Es reichte aus, die IP-Adresse zu finden und in den Ruhezustand zu versetzen. Aber es ist die Zeit und unsere Aufmerksamkeit nicht wert.“

Man darf also gespannt sein, ob die Gruppierung ihre Drohung wahr macht oder der ESC 2022 am Samstag in Turin ohne Störung abläuft.

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Nach dem Halbfinale am Donnerstag steht nun auch das Teilnehmerfeld für Samstag. SIE gehen an den Start.