Dieter Nuhr macht Witze über Coronavirus – dann bezieht er Hitler mit ein

Dieter Nuhr.
Dieter Nuhr.
Foto: imago images

Das Thema Coronavirus macht auch vor Dieter Nuhr nicht Halt. Zum Glück möchte man sagen. Schließlich fällt es leichter, Dinge zu akzeptieren, wenn man über sie lachen kann.

Dementsprechend nutzte Dieter Nuhr die 45 Minuten seiner Sendezeit, um einen Witz nach dem anderen über das Coronavirus und die Folgen der Krankheit zu reißen.

Dieter Nuhr: Witze über das Coronavirus, AfD und Höcke

Natürlich durften auch die nicht davonkommen, die es mit der AfD halten. „Corona ist ja übrigens nicht die einzige Krankheit, die wir haben, die potenziell gefährlich ist. Deutschland leidet auch an einem grassierenden Extremismus. Viele halten ja die AfD für eine normale Partei. Aber wer die AfD für eine normale Partei hält, hält auch Corona für einen sanften Schnupfen“, scherzt Dieter Nuhr süffisant, um dann ohne Umschweife auf Björn Höcke weiterzuleiten.

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Das ist Dieter Nuhr:

  • Dieter Herbert Nuhr wurde am 29. Oktober 1960 in Wesel geboren
  • Dieter Nuhr ist Kabarettist, Autor und Moderator
  • Seit 2011 führt er durch seine Kabarett-Show „Nuhr im Ersten“

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„Björn Höcke, der Bonsai-Hitler, der Führer des Flügels der Partei, hat nun durch einen kleinen Aphorismus seiner Liebe zum Nationalsozialismus Ausdruck verliehen.“

Nuhr spielt hier auf den Ausspruch Höckes an, die Partei solle Mitglieder, die ihm nicht folgen „Ausschwitzen“. Eine klare Anspielung auf das Vernichtungslager bei Krakau in Polen, wenn auch mit einem 's' mehr versehen.

„Hitler soll Humor gehabt haben“

„Hitler soll ja auch Humor gehabt haben“, so Nuhr. Und weiter: „Vielleicht ist das ja eines der positiven Dinge an diesem Virus, an dieser Pandemie. Dass die Menschen wieder lernen, dass in der Not nicht die Ideologen helfen, sondern die Pragmatiker. In der Geschichte waren es ja immer die Extremisten von links und rechts, die Leichenberge hinterlassen haben. Und nicht die Kompromissbereiten in der Mitte.“

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So war der Weg auch nicht weit, Späße über die Facebook-Kettenbrief-Verschwörer zu machen. „Früher rotteten sich die Leute im Dorf mit Mistgabeln zusammen, um die Brunnenvergifter zu vertreiben. Heute sagen sie in einem Rundbrief im Internet, dass man Ibuprofen vermeiden sollte. Ist derselbe Mechanismus“, ist sich der 60-Jährige sicher.

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Sein Fazit: „Der Mensch ist Primat und dem Affen nur bedingt geistig überlegen. Machste nix dran.“

 
 

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