Boris Becker: ER weicht der Tennis-Legende im Knast nicht mehr von der Seite

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Tennisstar Boris Becker sitzt nun bereits seit zwei Wochen im Gefängnis. Wie es ihm dort ergeht, möchten sich viele seiner Fans lieber nicht ausmalen.

Nun wurde jedoch bekannt, dass Boris Becker im Knast einen Aufpasser hat.

Boris Becker im Knast: Jetzt fristet er ein trauriges Dasein

Vom frühen Glamour ist nicht viel übrig geblieben! Boris Becker gehört zu Deutschlands bekanntesten Sportlern aller Zeiten, lebte lange ein Luxusleben. Genau das fiel ihm jedoch irgendwann auf die Füße. Bereits 2002 wurde der heute 54-Jährige wegen Steuerhinterziehung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. 2022 folgte dann der endgültige Absturz: Ein Londoner Gericht verurteilte Becker wegen Insolvenzdelikten zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe. Seit dem 29. April 2022 sitzt der einstige Saubermann in England im Knast.

Was der Olympiasieger dort vorfand, dürfte ein echter „Kulturschock“ für ihn gewesen sein. Wie die „Bild“ berichtet, fristet er nun sein Dasein in einer kargen Gefängniszelle. Laut dem Medium hat er diese aktuell noch für sich allein. Verlassen dürfe er sie nur für die Essensausgabe sowie rund 30 Minuten am Tag für seinen Freigang. Auch an Einführungskursen nehme Becker aktuell teil.

Obwohl im Gefängnis Wandsworth natürlich noch zahlreiche andere Häftlinge einsitzen, liegen einsame Monate vor Boris Becker. Kontakt zu anderen Häftlingen ist ihm nämlich scheinbar nur während der sogenannten Sozialzeit gestattet – und die bekommt Becker laut „Bild“ nur zweimal pro Woche für rund 30 Minuten.

Boris Becker hat einen Knast-Buddy

Ganz auf sich allein gestellt ist Boris Becker im Knast jedoch nicht, denn wie ein Mitarbeiter des Gefängnisses gegenüber „Bild“ enthüllt haben soll, stehe ihm ein älterer Häftling zur Seite. „Das sind ältere, respektierte Häftlinge. Sie kümmern sich um die Neuen. Oft sind sie religiös, gehen mit der Bibel in die Zellen, bieten ihre Hilfe an“, wird die Quelle von dem Blatt zitiert.

Solche Knast-Buddys bezeichne man als „Listener“. Ein solcher „Zuhörer“, wie man es auf Deutsch nennen würde, sei als späterer Zellen-Genossen für den Ex-Tennis-Profi vorgesehen.

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Ob Boris Becker sich über diese Unterstützung freut oder angesichts der Tatsache, dass es sich dabei dennoch um einen Stand jetzt völlig fremden Menschen handelt, lieber allein in seiner Zelle wäre, weiß wohl nur der 54-Jährige selbst. (alp)

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