„Bares für Rares“: Experte übersieht kleines Detail – und verschätzt sich völlig

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Die „Bares für Rares“-Experten sind wahre Meister ihres Fachs. Hunderte Raritäten haben Sven Deutschmanek, Wendela Horz und Co. schon über die Jahre begutachtet.

Meistens lagen die „Bares für Rares“-Fachleute dabei mit ihren Einschätzungen richtig. Ab und an, aber auch mal gehörig daneben. So passierte es am Mittwoch Sven Deutschmanek.

„Bares für Rares“: Hat Sven Deutschmanek DIESES Detail etwa übersehen?

Der hatte von dem Pärchen Nina Kind und Dominik Bockstette einen kleinen Reisewecker von der Luxusuhren-Manufaktur 'Jaeger-LeCoultre' zur Begutachtung bekommen. Dominik hatte den Wecker von seinem Uropa geerbt. Da er damit jedoch nicht so viel anfangen könne, solle er nun verkauft werden.

Und das könne durchaus gelingen, so zeigt sich Experte Sven Deutschmanek durchaus begeistert von dem kleinen Edel-Wecker. Jedoch waren die Modelle eher in den 50er- und 60er-Jahren begehrt, so Deutschmanek. Das Modell von Dominik und seiner Freundin stamme jedoch aus dem Anfang der 70er-Jahre oder Ende der 60er. So schätzt er den Wert des Weckers auf 400 bis 500 Euro.

„Bares für Rares“: Bei den Händlern geht's rund

Wenn er da mal nicht daneben liegt. „Es gibt diese Uhr in verschiedenen Ausführungen und diese hat den Sternenhimmel als Symbol mit diesen blauen und goldenen Pünktchen. Das gefällt mir besonders gut“, schwärmt Händlerin Susanne Steiger direkt und startet mit 500 Euro. Der maximale Schätzpreis ist also bereits beim ersten Gebot erreicht.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten

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Doch es sollte noch deutlich höher gehen. Auch, weil Wolfgang Pauritsch eine Entdeckung macht, die Experte Sven Deutschmanek wohl verborgen geblieben war. „Sie ist wirklich ausgefallen. Und ich glaube, dass das mit Lapislazuli-Objekt eine Sonderedition war, weil die anderen haben anders ausgesehen. Ich habe die so noch nie gesehen“, fachsimpelt der 49-Jährige.

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Und die Worte sollten ihren Zweck nicht verfehlen. 1.300 Euro zahlte David Suppes schlussendlich. Schätzpreis verdreifacht.

Ist Händler Waldi hier etwa zu weit gegangen. Einer Zuschauerin jedenfalls reicht es.

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