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„Bares für Rares“-Kandidat macht Fehler: Hunderte Euro gehen verloren

Ein Kandidat will bei „Bares für Rares“ ein edles Silberservice verkaufen. Ein kleiner Satz könnte ihn richtig Geld gekostet haben.

Bares für Rares Silber
u00a9 Screenshot ZDF

Das ist Bares für Rares

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

Verhandlungen sind immer so eine Sache. Die einen sind wahnsinnig geschickt, wenn es darum geht, dem Gegenüber das Geld aus der Tasche zu ziehen. Andere wiederum tun sich damit schwer. Und manchmal kann schon ein einzelner Satz dafür sorgen, dass mehrere Hundert Euro in den Sand gesetzt werden. So wie im Fall von „Bares für Rares“-Kandidat Robert Schilken aus Neuss.

Der 62-Jährige hatte nämlich ein echtes Prunkstück mitgebracht, dass bei allen anwesenden Händlern für große Augen und offene Geldbeutel sorgen sollte. Doch beginnen wir von vorne. So hatte Schilken ein Silber-Service zu „Bares für Rares“ mitgebracht. Und zwar ein ganz edles, wie auch Dr. Bianca Berding direkt erkannte: „Wir haben in der Regel die Punze von Wilhelm Binder, das große W, das große B, dazwischen den Hammer. Ein schönes Zeichen seiner Handwerkszunft.“

Edles Silberservice bei „Bares für Rares“

Seit Ende der 60er-Jahre sei das Service im Familienbesitz, schilderte der Journalist im Ruhestand, er verkaufe das Set im Auftrag seiner Mutter. Doch was könnte das siebenteilige Konvolut denn wohl bringen?

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Ein wenig problematisch sei, dass das Konvolut nicht komplett zusammengehörig sei, demnach gebe es beispielsweise Unterschiede in den Feinsilbergehältern der Kännchen und Behälter. Dafür jedoch sei es nahezu unbeschädigt und stilistisch gleich gestaltet. Nämlich im sogenannten Queen-Anne-Stil.

Verhängnisvoller Fehler bei den Verhandlungen

Doch was möchte Robert Schilkens Mutter für das Service haben? Zwischen 4.500 und 5.000 Euro solle es schon bringen, fand der „Bares für Rares“-Kandidat. Da konnte Bianca Berding zwar nicht ganz mitgehen, die Richtung jedoch stimmte. 3.600 bis 4.000 Euro veranschlagte die ZDF-Expertin.



Bei den Händlern lief es dann auch zunächst sehr gut. Das Interesse war groß, und auch die Preise stiegen rasch in die Höhe. Bis, ja bis Robert Schilken einen Fehler machte. „Das ist sehr schön, das ist sehr selten und ich hätte gerne 3.000“, merkte der 62-Jährige an. Und öffnete den Händlern damit die Tür, die 3.000 Euro nicht mehr zu überschreiten. Und so ging das Service für eben jenen Preis an Sarah Schreiber. Und Schilken vielleicht Hunderte Euro durch die Lappen.