„Bares für Rares“ (ZDF): Student will Erbstück verkaufen – als er DAS hört, ändert er seine Meinung

Bares für Rares: Das sind die Händler
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Er hatte sich seinen Besuch bei „Bares für Rares“ so schön vorgestellt. Das alte Erbstück zu den Händlern und mit viel Geld wieder heim. Doch dann kam für den Studenten Melvin Meinhold alles anders.

„Bares für Rares“ (ZDF): Student hat seltenes Erbstück dabei

Doch das „Bares für Rares“-Abenteuer endet für den Studenten schließlich nicht wie gewollt – aber von vorne.

Melvin hat ein Familienerbstück dabei – ein militärisches Fernglas aus dem ersten Weltkrieg. Angefertigt von den Franzosen für die Engländer, genauer gesagt für Offizier Jay Crips, wie „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel vermutet. Denn auf dem Fernglas steht genau dieser Name. „Die Soldaten mussten nur rennen, die Offiziere mussten wissen, wo es hingeht“, so Kümmel. Deshalb sei das Fernglas für einen Offizier gewesen, nicht aber in Gebrauch der Soldaten.

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Das ist die ZDF-Sendung „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Horst Lichter ist seit Beginn der Moderator der Sendung
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Die Anmeldung erfolgt online

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Die „Bares für Rares“-Rarität stammt von Melvins Opa, der Objekte dieser Art gesammelt hat. Der Experte bemerkt jedoch wenige Gebrauchsspuren am Fernglas, das seiner Meinung nach um 1917 verwendet wurde.

Aufgrund der kleinen Macken schätzt er den Wert für das Mitbringsel auf circa 100 bis 150 Euro. Den Wunschpreis des Verkäufers trifft er damit jedoch nicht. Melvin möchte wenigstens 250 Euro haben, wäre aber nicht abgeneigt, zur Not auf 150 Euro runter zu gehen. Da ahnt er noch nicht, dass der potenzielle Verkauf nicht in die Richtung geht, die ihm lieb ist.

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Mehr zu „Bares für Rares“ (ZDF):

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Denn die Begeisterung der „Bares für Rares“-Händler hält sich in Grenzen. Susanne Steiger ist es letztendlich, die immerhin auf 100 Euro hochgeht. „Das ist mir ein bisschen zu wenig“, stellt Student Melvin klar. 150 Euro wolle er als Minimum schon haben. „150 wäre mir tatsächlich ein bisschen zu viel. Aber 120 würde ich noch machen“, kontert die Händlerin.

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Der 1. Weltkrieg:

  • Der Erste Weltkrieg wurde zwischen 1914 und 1918 geführt
  • Er tobte in Europa, dem nahen Osten, Afrika und Ostasien
  • Im Ersten Weltkrieg verloren etwa 17 Millionen Menschen ihr Leben
  • Auslöser war das Attentat von Sarajevo
  • Dort wurden Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek ermordet

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Als er das gehört hat, ist es Melvin zu viel, beziehungsweise in dem Fall zu wenig. Er ändert seine Meinung zum Verkauf und lässt sich auf keinen Deal ein, will das gute Stück nicht hergeben. „Ich habe mir das als Limit gesetzt, da würde ich es lieber noch behalten.“

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