„Bares für Rares“-Zuschauer empört: „Händler machen immer mehr ihren Reibach“

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler
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Neben Horst Lichter sind vor allem die Händler die Stars der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“.

Doch nicht immer kann das Publikum die Entscheidungen der Händler nachvollziehen. Einem der „Bares für Rares“-Zuschauer ist deshalb nun der Kragen geplatzt. Im Netz macht er seinem Ärger Luft.

„Bares für Rares“-Experte ganz begeistert von diesem Gemälde

Auslöser für die Diskussion um die „Bares für Rares“-Händler ist ein Ausschnitt aus einer neuen Folge. Manfred Heise und sein Enkel Nick Köberich haben den Weg aus Hessen auf sich genommen, um im Walzwerk in Pulheim ihr Gemälde zu verkaufen.

Dort angekommen, staunt Experte Albert Maier nicht schlecht, als er das Gemälde sieht: „Das Bild ist fantastisch.“ Es handelt sich dabei um ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten

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Der Kunsthändler schätzt den Wert des Bildes auf bis zu 2.000 Euro. „Militaria-Sammler haben sehr starkes Interesse an so einem Bild“, erklärt der 71-Jährige. Das klingt vielversprechend. Unter dem dazugehörigen Facebook-Beitrag kommentiert ein neugieriger Zuschauer: „Wie interessant das Gemälde ist. Ich bin gespannt, was die beiden Herren für ihr Gemälde gezahlt bekommen.“

Die Händler scheinen ebenfalls interessiert zu sein. Am Ende verkaufen Manfred und Nick das Ölgemälde für 2.050 Euro an Fabian Kahl. Das sind 50 Euro mehr als Albert Maiers Expertise vorausgesagt hat.

„Bares für Rares“-Zuschauer ist unzufrieden mit Händler-Geboten

Doch einem Zuschauer reicht das offenbar trotzdem nicht. Empört erklärt er, dass die Händler mal wieder zu wenig Geld gegeben hätten. „Die Händler machen immer mehr ihren Reibach“, behauptet der User ganz frech.

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Der Kommentar wurde inzwischen von dem „Bares für Rares“-Profil gelöscht. Auf Nörgler hat man hier wohl keine Lust. Denn: Was viele nicht begreifen, ist, dass die Händler bei jedem Deal auch einberechnen müssen, für wie viel mehr Geld sie die Rarität in ihrem eigenen Laden loswerden können.

Das führt allerdings hin und wieder dazu, dass VerkäuferInnen die Reißleine ziehen und ihren Schatz wieder mit nach Hause nehmen.

Du willst wissen, wo Susanne Steiger, Fabian Kahl, Julian Schmitz-Avila und Co. ihre Geschäfte haben? Hier erfährst du es.