„Bares für Rares“ (ZDF): Händler winken bei Rarität schon ab – dann entdecken sie ein Detail

Bares für Rares: Das sind die Händler
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Dieses Detail „Bares für Rares“ weckt das Interesse der Händler!

So schnell kann sich das Blatt drehen. Oder in diesem Fall das Ölgemälde. Doch was war bei „Bares für Rares“ nur passiert?

So richtig mag das Bild, das am Donnerstag zu „Bares für Rares“ kam, nicht zu seinem Besitzer passen. Schließlich kommt der Besitzer, ein junger Mann aus Köln, recht modern und stylish daher, während das Ölgemälde, das er zum Verkauf anbieten möchte, doch eher das Gegenteil darstellt.

„Bares für Rares“ (ZDF): Detail an Rarität weckt Interesse

Das ist wohl auch der Grund, warum der 28-jährige Kevin Kumbruch das alte Gemälde eines Apothekers an „Bares für Rares“-Händlerin oder -Händler bringen wollte. Doch sollte das klappen?

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Gut möglich. So sei der Künstler Kurt Bruckner ein spannender Name, wie Experte Albert Maier erklärt, da der Maler ein Doppelleben geführt habe. „Er ist 1896 in Chile geboren, dann mit seinen Eltern nach Berlin gegangen, hat da in einer Kunstschule ein bisschen was mit Kunst zu tun gehabt, ein bisschen was mit Kunst studiert und ist dann Mitte der 20er-Jahre nach Paris gereist“, beginnt Maier seine Ausführungen. Jedoch hieß er zu der Zeit gar nicht Curt Bruckner, sondern Curt Echtermeyer, so der Experte. Erst viel später habe er unter dem Namen Bruckner Bilder veröffentlicht.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird die Show von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
    Die Anmeldung für die Show erfolgt online
  • Wegen Corona wurden die neuen Folgen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen gedreht

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So ist nun auch klar, aus welcher Zeit das Werk stammt. Doch kann man das auch genauer datieren? Ja, wenn man ganz genau hinschaut. So hat Bruckner seine Signatur nicht etwa offensichtlich in einer Ecke des Bildes platziert, sondern auf einer Preisliste, die er dem Apotheker an die Wand gemalt hatte. Ganz schön gewitzt, der Herr Bruckner. Und genau diese winzig kleine Signatur sollte im Laufe der späteren Verhandlungen noch eine wichtige Rolle spielen.

„Bares für Rares“: Kleine Schrift lässt Preise in die Höhe schnellen

Denn als Kevin mit seinem Gemälde den Händlerraum betritt, wirkten die Fabian Kahl, Susanne Steiger und Co. eher wenig begeistert. So reagierte Fabian Kahl, als Wolfgang Pauritsch den Namen des Künstlers vorlas, nur mit einem Schulterzucken und den Worten: „Bruckner kenne ich eigentlich nur im Silberbereich.“

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Das sind die bisher höchsten Verkaufspreise bei „Bares für Rares“:

  • Ein pontifikales Brustkreuz für 42.000 Euro
  • Ein Borgward Isabella Cabrio für 35.000 Euro
  • Fehlgepresste Beatles-Schallplatte für 30.000 Euro

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Doch dann sollte der Auftritt von Kevin Kumbruch kommen. So fragte Wolfgang Pauritsch nach dem Alter des Bildes, unwissend, dass dieses ja versteckt auf dem Bild vermerkt sei. So musste ihn der 28-jährige Kölner auf die winzig kleine Inschrift stoßen. Und kaum hatte der Händler aus Österreich Alter und Signatur entdeckt, schnellten die Gebote hoch.

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150, 180, 220, 260 ...350, 380... „Das ist ja ein richtiges Bietergefecht“, war Walter 'Waldi' Lehnertz ganz erstaunt. Eines, das bei einem 420-Euro-Gebot von Wolfgang Pauritsch sein Ende fand. Immerhin zwanzig Euro mehr als sich Kevin Kumbruch, gewünscht hatte.

Kürzlich war ein Verkäufer bei „Bares für Rares“, der mit seinem Namen für Staunen sorgte. Hier mehr dazu>>>

 
 

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