„Bares für Rares“: Frau will Krüge verkaufen – dann zerbricht ihr Traum

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter.
„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter.
Foto: Screenshot ZDF

Nicht schön, aber selten, das trifft wohl am ehesten auf die drei Krüge zu, die Susanne Sick aus Hemer am Dienstag zu „Bares für Rares“ brachte.

Sogenannte „Scherzkrüge“ wollte sie bei „Bares für Rares“ an Händler oder Händlerin bringen. Der geplante Verkauf jedoch, wird zum Desaster.

„Bares für Rares“: Rarität entpuppt sich als Massenware

Von Anfang an: Seit Jahren sammeln ihre Eltern Antiquitäten, so Susanne Sick, die ihren Sohn Dominik als Verstärkung mit ins Pulheimer Walzwerk gebracht hatte. Und genau für jene Eltern solle sie die Krüge nun zu einem sehr guten Preis verkaufen.

„Oh, das ist was Feines“, merkte Horst Lichter zu Beginn noch an. Er wusste noch nicht, wie sehr er sich irren solle.

„Bares für Rares“: Verkäuferin will 1.500 Euro

Und auch Albert Maier ließ zu Beginn noch nicht durchblicken, dass sich der von Susannes Eltern erhoffte Geldregen schnell in eine Dürreperiode wandeln würde.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow im ZDF
  • Sie wird seit 2013 im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt
  • Horst Lichter moderiert die Sendung
  • „Bares für Rares“ hat einen festen Pool von Experten und Händlern, die die Stücke begutachten beziehungsweise kaufen
  • Wegen des Coronavirus pausiert die Show derzeit
  • Das ZDF hat aber noch neue Folgen bis Juli 2020

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1500 Euro wollten die nämlich gerne für die Krüge haben. Mindestens aber 1350 Euro.

Als Maier das hörte, musste er kurz zucken. „Diese Krüge waren um 1900 ein Verkaufschlager“, so Maier. Der geneigte „Bares für Rares“-Zuschauer weiß, jetzt folgt gleich ein 'aber'.

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Bei Albert Maier kommt das böse Erwachen

Denn die Krüge sind eben nicht aus dem Jahr 1900. Es handelt sich lediglich um eine Neuauflage. Aus dem Jahre 1986.

Dementsprechend sinkt auch der Preis. Statt 1350 bis 1500 Euro sind die Krüge nun nur noch schlappe 250 Euro wert.

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Horst Lichter verweigert Händlerkarte

„Das wusste ich auch nicht“, sagte Susanne erschrocken. Und damit zerbrach leider ihr Traum, denn Preisvorstellung und realistische Einschätzung klafften so weit auseinander, dass Horst Lichter die Händlerkarte nicht vergeben konnte.

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Susanne Sick: „Das ist für meine Eltern halt enttäuschend. Die dachten, sie hätten eine Rarität. Und das ist leider nicht so.“

 
 

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