„Bares für Rares“: Experte macht Verkäufer Vorwürfe – dieser Fehler kommt ihn teuer zu stehen

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Da hätte Verkäufer Wolfgang wohl besser aufpassen müssen. Als „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek seine Rarität untersucht, wird er plötzlich ganz deutlich.

Dem 77-Jährigen scheint ein schwerer Fauxpas unterlaufen zu sein. Bevor er in den „Bares für Rares“-Händlerraum treten kann, muss Sven ein ernstes Wörtchen mit ihm reden.

„Bares für Rares“: Verkäufer gibt Uhr in Revision – dann begeht er mehrere Fehler

Als Verkäufer Wolfgang eine „Breitling“-Uhr aus dem Jahr 1967 ins „Bares für Rares“-Studio bringt, ist Experte Sven Deutschmanek sofort angetan. Der Antiquitätenhändler kennt sich bestens mit Zeitmessern aus, heißt es in der ZDF-Sendung.

So erkennt Sven auch sofort, dass einige Teile an Wolfgangs Armbanduhr vom Hersteller „Breitling“ ausgetauscht worden sind. „Die Hersteller nehmen die alten Teile und schicken die zurück, damit der Kunde eine Bestätigung dafür hat, was ausgetauscht wurde“, erklärt Sven Deutschmanek. Doch nach dieser Revision hat sich Wolfgang fatale Fehler geleistet.

Zum einen sei der Mann aus Idstein (Hessen) „nicht ganz vorsichtig“ mit der Uhr umgegangen, zum anderen habe er die ausgetauschten Teile nicht ordnungsgemäß aufbewahrt.

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Das sind die „Bares für Rares“-Experten:

  • Albert Maier – Kunst- und Antiquitätenhändler
  • Detlev Kümmel – Galerist
  • Sven Deutschmanek – Antiquitätenhändler
  • Colmar Schulte-Goltz – Kunsthistoriker
  • Wendela Horz – Diamanten- und Edelsteingutachterin
  • Dr. Friederike Werner – Kunsthistorikerin
  • Dr. Bianca Berding – Kunsthistorikerin
  • Dr. Heide Rezepa-Zabel – Kunsthistorikerin

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„Bares für Rares“-Experte frustriert: „Ich muss das jetzt mal anklagen“

Damit dürfte er es sich leider mit den wohl wichtigsten Ankäufern verscherzt haben. „Die Sammler hätten natürlich gerne diese Vintage-Modelle. Ich muss das jetzt mal anklagen: Wenn die Hersteller diese alten Sachen schon mit zurückschicken, dann tun Sie sie doch bitte so rein, dass man sie eventuell wieder nutzen könnte“, ermahnt Sven Deutschmanek den Verkäufer.

Den Wert der Uhr schätzt er dennoch auf bis zu 4.000 Euro. Mindestens 2.800 Euro dürfe Wolfgang für die „Breitling“-Rarität erwarten.

Im Händlerraum ist das Interesse an der Armbanduhr sofort geweckt. Julian Schmitz-Avila eröffnet die Runde mit 1.500 Euro. „Das ist aber wenig!“, platzt es empört aus Wolfgang. Die Stars der Trödelshow liefern sich ein hitziges Bietergefecht, bis schließlich die Schmerzgrenze von 2.800 Euro erreicht ist.

Damit liegt Wolfgang zwar gerade so im Wert der Expertise, doch laut Sven Deutschmanek hätte er noch 1.200 Euro mehr verlangen können. Das scheint an ihm zu nagen. „Hätte mehr sein können“, betont Wolfgang enttäuscht, bevor er den Händlerraum verlässt.

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Monate nachdem Wolfgang Pauritsch eine Uhr gekauft hatte, meldete sich der „Bares für Rares“-Händler wieder bei seinem Verkäufer – und gab ihm das Schmuckstück zurück.