„Bares für Rares“ (ZDF): Frau will Kronleuchter beim Experten vorstellen – doch das ging schief

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler
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Da ist etwas gehörig schief gelaufen bei „Bares für Rares“! Aus dem fernen Taufkirchen war die 68-jährige Hanne Ziegler extra zu „Bares für Rares“ gekommen, um ihren edlen Kronleuchter zu verkaufen. Doch der Auftritt im ZDF-Studio sollte nicht so beginnen, wie die Hausfrau sich das vorgestellt hatte.

Denn statt mit Horst Lichter und „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz entspannt über ihre edle Lampe zu reden, begann der Auftritt mit einem herben Schlag für die Verkäuferin aus Taufkirchen.

„Bares für Rares“: Frau will Kronleuchter verkaufen - doch das ging schief

So hatte es das Erbstück ihrer Eltern nicht heile zu „Bares für Rares“ geschafft. Horst Lichter jedoch war das zunächst gar nicht aufgefallen. „Liebe Hanne, was ist passiert, dass dieser wahnsinnige Kronleuchter hier jetzt vor uns so liegt“, fragte der „Bares für Rares“-Moderator neugierig und offensichtlich ohne Hintergedanken.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • sie wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten

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Doch da verdunkelte sich die Miene der Verkäuferin bereits. „Das kann ich nicht sagen. Als wir den abgehängt haben, da war der noch völlig in Ordnung. Er brannte noch. Das muss wohl beim Transport passiert sein“, berichtet die 68-Jährige ganz aufgewühlt.

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter: „Achso, ist was kaputt?“

Da dämmerte es dann auch Horst Lichter. „Achso, ist was kaputt? Ich hatte eigentlich die Frage ganz anders angedacht“, entschuldigt er sich rasch.

Und Hanne Ziegler sollte recht behalten. Beim Transport hatte der Kronleuchter wirklich Schaden genommen. So waren die Steckverbindungen, durch die die einzelnen Arme mit dem Körper des Leuchters verbunden sind, kaputt gegangen.

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„Jetzt hat man nur noch eine Chance, man kann ihn jetzt nur noch richtig fest montieren. Man kann all diese Teile wieder ankleben. Man muss also den Leuchterarm mit einem entsprechenden Porzellankleber auf Dauer fixieren“, erklärt Experte Colmar Schulte-Goltz. Und das sei ein großes Problem, so der Experte weiter.

„Wenn man jemals noch mal etwas an der Elektrifizierung machen möchte, ist das sehr schwer, weil man ihn dann gewaltsam wieder auseinanderbringen muss“, so Schulte-Goltz.

„Bares für Rares“: Händler wenig begeistert

Was nun also? Als er noch heile war, hatte sich Hanne schon 500 bis 600 Euro gewünscht. Und nun? Intakt hätte er 700 bis 900 Euro gebracht, schätzt Colmar Schulte-Goltz. So müsse man natürlich noch in den Leuchter investieren, was den Wert schmälere. Die 500 bis 600 Euro solle er aber trotzdem noch bringen.

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Die Händler wirkten jedoch eher weniger begeistert. „Wer von uns eine Ausbildung machen möchte zum Restaurator von Porzellan, der ist hier an der richtigen Stelle“, feixt Julian Schmitz-Avila beim ersten Blick auf den kaputten Leuchter.

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So wurden es auch nicht die erhofften 500 Euro. Für 300 Euro kaufte Roman Runkel den defekten Leuchter.

Wo sind die Shops der „Bares für Rares“-Händler?

Du wolltest schon immer mal wissen, wo die Geschäfte der „Bares für Rares“-Händler sind? Hier erfährst du es.