„Bares für Rares“: Studenten verlangen Mond-Preis – „Wie kommt ihr denn darauf?“

Bares für Rares: Das sind die Händler
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Sollte das ein Witz sein?

Aus Berlin waren die Studenten Calvin Mang und Jonas Nagel zu „Bares für Rares“ gereist. Im Gepäck hatten die WG-Mitbewohner ein riesiges Poster. Es stammt aus der Zeit um 1900 und soll richtig viel Kohle in die Kasse der Studenten spülen.

Zunächst einmal lief bei „Bares für Rares“ alles nach Plan. Dr. Bianca Berding hatte zunächst nur Gutes über das gerahmte Plakat, auf dem eine Veranstaltungsankündigung für eine Flugshow in Frankreich gedruckt war, zu erzählen.

„Bares für Rares“: Wunschpreis lässt Lichter mit den Ohren schlackern

Ein Original sei es, so die „Bares für Rares“-Expertin. „Ich gehe davon aus, dass es sich hier um ein zeitgenössisches Plakat aus dem Jahre 1910 handelt“, erklärt die 43-jährige Kunsthistorikerin. Dies sei unter anderem an der Farbe des Papieres und auch am Zustand des Plakates erkennbar, so Berding weiter.

So weit, so gut. Doch was wollen Calvin und Jonas für ihr Plakat haben. Eine ganze Menge Geld, wie Horst Lichter erstaunt feststellen musste. Als die Jungs nämlich sagten, dass sie 5.000 Euro für das Plakat haben wollen, fiel dem Moderator alles aus dem Gesicht.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Horst Lichter ist seit Beginn der Moderator der Sendung
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn es gut läuft, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten

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„Bares für Rares“: Bild ist ein Original, doch dann kommt das große ABER

„Alter Schwede, wie kommt ihr denn darauf“, ruft Lichter den Studenten entsetzt entgegen. Das können die beiden leicht begründen. Sie hätten recherchiert und in New York sei ein solches Plakat für eben jenen Preis über die Ladentheke gegangen. Ganz so viel würde Berding aber nicht ansetzen. Dafür sei der Erhaltungszustand nicht gut genug. Sie sieht das Plakat eher bei 2.000 bis 2.300 Euro.

Das sei praktischerweise ihr Mindestpreis, so die Berliner. Also ab zu den Händlern. Und die landeten genau in der Expertenschätzung. 2.150 Euro bekamen die Studenten für ihr Plakat.

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Mehr zu „Bares für Rares“:

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