„Bares für Rares“: Horst Lichter aus dem Häuschen – „Das ist sehr berühmt“

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Horst Lichter hat bei „Bares für Rares“ ja gerne mal ein Lächeln auf dem Gesicht. Klar, der 59-jährige Rheinländer ist einfach ein Strahlemann.

Doch am Donnerstag schienen seine Augen noch mehr zu funkeln als sonst. Grund sind Bilder, die Klaus und Eva Hetzer mit zu „Bares für Rares“ gebracht haben.

„Bares für Rares“: Horst Lichter ist völlig aus dem Häuschen

Die hat nämlich nicht irgendwer erschaffen. „Uiuiuiuiuiui, Günter Grass. Das ist berühmt. Das ist mal sehr berühmt. Da freue ich mich drauf“, ist Horst Lichter beim Anblick der Radierungen völlig aus dem Häuschen.

Und die gute Laune sollte nicht abreißen, als Lichter die Geschichte des Paares erfuhr, das die Gemälde veräußern will. So sind Klaus und Eva bereits seit 17 Jahren ein Paar. Zum 20. Hochzeitstag planen die beiden nach Las Vegas zu fliegen. Schließlich habe sich das Paar dort auch das Ja-Wort gegeben.

Ach wie schön. Dann hoffen wir mal, dass die Grass-Radierungen genug Geld in die Reisekasse spülen. Und das werden sie ja hoffentlich. Schließlich habe Evas verstorbener Mann die Werke von Günter Grass persönlich geschenkt bekommen.

„Bares für Rares“: Was kosten Werke des Literaturnobelpreisträgers?

Doch was sagt Albert Maier? Der Zustand der Blätter sei hervorragend, so der Experte. Zudem seien sie lediglich in einer Auflage von 150 Stück erschienen. Es ist also angerichtet. Doch wieviel sind die Radierungen wirklich wert?

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Das ist Bares für Rares:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Die neuen Folgen laufen immer wochentags um 15 Uhr
  • Die Anmeldung erfolgt online

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„Seine Radierungen werden nicht sehr hoch gehandelt“, bremst Albert Maier direkt die Erwartungen. Sind die 500 Euro als Wunschpreis von Eva Hetzer also eher utopisch? Nicht ganz. So schätzt Albert Maier den Wert der drei Radierungen und des dazugehörigen Buches auf 400 Euro. Ein Preis, den Eva Hetzer als akzeptabel erachtet.

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Und was sagen die Händler? Für alle Literaturliebhaber sei das ein Highlight, ist sich Lisa Nüdling sicher. Doch bezahlen die auch ordentlich? Durchaus. 450 Euro zahlte Friedrich Häusser. Immerhin 50 Euro über der Schätzung.

Das muss sich einfach lohnen. Für diese Rarität setzte der „Bares für Rares“-Verkäufer seine Gesundheit aufs Spiel. Was war passiert?

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