„Bares für Rares“ (ZDF): Frau will ungewöhnliches Kunstwerk loswerden – weil DAS zu sehen ist

Vater und Tochter kamen mit einem außergewöhnlichen Bild zu „Bares für Rares“ (ZDF). Die Frau wollte es unter allen Umständen loswerden.
Vater und Tochter kamen mit einem außergewöhnlichen Bild zu „Bares für Rares“ (ZDF). Die Frau wollte es unter allen Umständen loswerden.
Foto: ZDF

Bei diesem Gemälde stellt man sich schon die Frage: Wer hängt sich so etwas denn ins Haus? Bei „Bares für Rares“ war in der vergangenen Woche ein Vater-Tochter-Gespann zu Gast, das ein mehr als außergewöhnliches Bild mitgebracht hatte.

Rolf Jenichen und Daniela Wegner hofften auf schnelles Geld bei „Bares für Rares“, denn dieses Motiv wollte die Tochter einfach nicht mehr sehen. Aber wer will das schon?

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„Bares für Rares“: Trauriges Gemälde von bekanntem Künstler zum Verkauf

Der Vater und seine Tochter aus Vettelschoß in Rheinland-Pfalz brachten ein Gemälde von einem toten Storch mit - kein wirklich lebensbejahendes Motiv. Auch der Experte merkte gleich an: „Das Motiv ist sehr sehr schwierig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich viele das ins Wohnzimmer hängen.“

Deshalb wollte Tochter Daniela das Gemälde unbedingt loswerden. Ihre Meinung dazu: „Ich finde, es drückt den Tod aus. Ich finde es sehr negativ. Das passt nicht zu meinem Lebensmotto.“ Vater Rolf findet es nicht ganz so schlimm: „Das Bild bieten wir heute an, weil es bei uns nicht mehr zur Geltung kommt“, erklärt er.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow, die im ZDF läuft
  • Die Show wird seit 2013 im Nachmittagsprogramm ausgestrahlt
  • Moderiert wird die Sendung von Horst Lichter
  • „Bares für Rares“ hat einen festen Pool von Experten und Händlern, die die Stücke begutachten beziehungsweise kaufen

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Die Geschichte hinter dem Bild ist dafür umso außergewöhnlicher. Rolf Jenichen war lange für das Auswärtige Amt im Einsatz. Über 30 Jahre lang arbeitete er im Ausland. Seine Tochter Daniela wurde in Neu-Dehli/Indien geboren und schloss die Schule in Nigeria ab.

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Das Bild ersteigerte Jenichen auf einer Reise in die Sowjetunion. Dort lernte er den Künstler Anatoly P. Belkin kennen. 1984 erwarb er in St. Petersburg das Gemälde vom Künstler persönlich.

Bewegende Geschichte hinter dem Gemälde

Rolf Jenichen erzählt: „Er war damals in einer schwierigen Lage, er war von der Kunstakademie ausgeschlossen wurden, weil er regimekritische Karikaturen gezeichnet hatte.“ Deshalb besorgten er und ein Kollege dem Maler Materialien aus Finnland. Das Motiv ist mit seiner damaligen Lebensphase zu erklären.

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Belkin ist ein relativ bekannter Künstler, deshalb setzt Rolf Jenichen seinen Wunschpreis bei 3500 Euro an. Doch der Experte bremst ihn aus. „Der Name ist zwar bekannt, aber für dieses Bild würde ich einen Preis von 1000 bis 1500 Euro ansetzen.“

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Im Händlerraum dann der Schock. Nur Fabian Kahl bot zunächst 500 Euro. Doch nach erfolgreichen Verhandlungen steigt auch Susanne Steiger ein. Die beiden liefern sich ein echtes Wettbieten, bis Fabian Kahl das Gemälde schließlich für 1500 Euro kauft.

So gibt es doch noch ein versöhnliches für den sterbenden Storch.

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„Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15.05 Uhr im ZDF. Ganze Folgen kannst du auch in der Mediathek anschauen.

 
 

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