„Bares für Rares“ nur Abzocke? Jetzt spricht Händler Fabian Kahl Klartext

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Seit 2013 läuft „Bares für Rares“ fast täglich. Die ZDF-Sendung erfreut sich großer Beliebtheit, ist schon Kult.

Doch immer wieder sieht sich „Bares für Rares“ auch Abzock-Vorwürfen ausgesetzt. Jetzt spricht Händler Fabian Kahl Klartext und erklärt seine Sicht auf die Dinge.

„Bares für Rares“: Schwere Vorwürfe! Jetzt packt Fabian Kahl aus

Der Vorwurf: Die Händler würden die Objekte in der Show deutlich unter Wert kaufen – die Gewinnspanne sei viel zu groß. Das ist vor allem der Fall, wenn die Expertise deutlich höher als das wahre Gebot ausfällt.

Fabian Kahl sieht das aber überhaupt nicht so: „Meiner Meinung nach ist „Bares für Rares“ kein Abzocke-Format, weil wir dafür sorgen, dass die Leute, die zu uns kommen und ihre Sachen anbieten, egal ob sie etwas über dieses Stück wissen oder nicht, eine handfeste Expertise bekommen“, sagte er im Interview bei „Chip“.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Die Anmeldung erfolgt online
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Zu denen gehören unter anderem Julian Schmitz-Avila, Fabian Kahl oder Susanne Steiger

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Dazu nennt er gleich drei Argumente. Erstens würden die unwissenden Verkäufer vom Experten vollständig über ihre Rarität aufgeklärt. Zweitens bekommen sie einen „hieb- und stichfesten Preis mit auf den Weg.“

Und Punkt Nummer drei: Es gibt bei „Bares für Rares“ keinen Verkaufszwang. Wer nicht möchte, muss seine Rarität nicht an den Höchstbietenden verkaufen.

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Den Unterschied zwischen Gebot und Expertenpreis erklärt Fabian Kahl so: „Wir als Händler wissen nie, was die Expertise ergeben hat. Wir haben mit den Experten keinen Kontakt, das ist auch gewollt.“

Und weiter: „Von daher können wir nur beurteilen, was wir sehen und was wir dafür in dem Moment bereit sind zu zahlen.“

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„Bares für Rares“ für Verkäufer sogar ein Vorteil?

Die Situation bei „Bares für Rares“ sei für die Teilnehmer sogar ein Vorteil. „Ich denke, dass wir sehr fair sind und der Verkäufer eine viel bessere Situation bekommt als im normalen Leben.“ Durch die Bietersituation mit fünf Händlern kann sich der Preis sogar steigern. Geht man direkt zum Händler, bekommt man nur ein Angebot. (fs)

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