Attila Hildmann: Krasse Drohung an Box-Champion – „Ramm dir mein Küchenmesser...“

Zwei Veganer unter sich: Koch Attila Hildmann gegen Boxer Ünsal Arik.
Zwei Veganer unter sich: Koch Attila Hildmann gegen Boxer Ünsal Arik.
Foto: imago images/Stefan Zeitz/Fotomontage

Es ist ein Duell, das so schnell noch nicht über die Bühne gehen wird...

Attila Hildmann (39) steht spätestens seit Ausbruch der Corona-Krise stark in der Kritik. Der Grund: Der Vegan-Koch verbreitet Verschwörungstheorien, hält die Reichskriegsflagge in die Kameras und schockte mit einem Hitler-Merkel-Vergleich.

Verschwörungstheorien - warum sie in Krisen so viele Menschen anziehen
Verschwörungstheorien - warum sie in Krisen so viele Menschen anziehen

Attila Hildmann hatte im Wortlaut verlauten lassen:

„Hitler war ein Segen im Vergleich zu Kommunistin Merkel. Denn sie plant mit Gates einen globalen Völkermord von sieben Milliarden Menschen.“

Nun hat er offenbar einen neuen Gegner gefunden: Anti-Erdogan-Boxer Ünsal Arık (39)!

Attila Hildmann: Krasse Messer-Drohung gegen Anti-Erdogan-Boxer

Hildmann und Arık sind Veganer, wollten in der Vergangenheit sogar mal zusammenarbeiten. Der Mittelgewichtsboxer zu DER WESTEN: „Ich bin froh, dass unsere Kooperation nicht zustande gekommen ist. Ein Idiot war er damals schon, aber dass es so schlimm ist, habe ich nicht geahnt.“

Der türkische Profi-Boxer (seit 2018 Europameister): „Ich setze mich seit Jahren für Demokratie in der Türkei ein, bin gegen jede Art von Rassismus und Faschismus. Ich kann doch nicht entspannt zuschauen, wie Hildmann so einen Nazi-Mist in der Öffentlichkeit von sich gibt. Deshalb habe ich ihn angerufen und ihm gesagt, dass ich ihm eine verpasse. Egal, wann und wo ich ihn in Berlin sehe.“

Boxer will Hildmann bei Demo besuchen: „Komme als Ein-Mann-Armee“

Der 39-Jährige hatte zudem angekündigt, dass er zu Hildmanns nächster Demonstration in Berlin kommen werde, ganz allein, als „Ein-Mann-Armee“, wie er selbst sagt. „Ich war beim Erdogan-Besuch in Köln allein gegen Tausende seiner Anhänger, die mich und meine Familie beleidigt haben und mich am liebsten lynchen wollten. Vor Hildmanns Schoßhündchen habe ich keine Angst.“

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Das ist Attila Hildmann:

  • geboren am 22. April 1981 in Berlin
  • Vegan-Koch und Autor von Kochbüchern
  • ist türkischer Herkunft und bei deutschen Adoptiveltern aufgewachsen
  • zuletzt wegen der Verbreitung von Verschwörungsideologien rund um das Coronavirus scharf kritisiert
  • ist auch durch antisemitische Äußerungen negativ aufgefallen

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Hildmanns Antwort über Telegram hatte es in sich – und ist jetzt ein Fall für das LKA! Im Wortlaut schreibt er an Arık gerichtet: „Komm mir zu nahe und ich ramm' dir mein Küchenmesser in den Hals, Ünsal! Läuft dann über Notwehr! Aber ich nehme an, du brauchst nur Promo für deinen Kampf. Dann mach mal!“

Box-Champ erstattet Anzeige: Hildmann-Demo abgesagt

Für Arık dann doch eine Schippe zu viel. Er zu DER WESTEN: „Ich nehme ihn nicht ernst, wäre trotzdem hingegangen. Mir wurde geraten, zur Polizei zu gehen und Anzeige zu erstatten. Das habe ich getan, hatte ein stundenlanges Gespräch mit LKA-Beamten. Ich bin wohl nicht der einzige, der Drohungen erhalten hat.“

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Zum Showdown an Hildmanns nächster Kundgebung wird es vorerst nicht kommen, denn: Der Berliner Innensenat hat eine geplante Hildmann-Demonstration verboten. Das Verbot stützt sich auf die Ermittlungsverfahren, die gegen den Koch laufen.

„Attila ist nur ein Internet-Rambo“

Arık ist dennoch zum Ort der geplanten Demo vor dem Berliner Dom gefahren, wo sich nur einige wenige versprengte Hildmann-Fans getroffen hatten. Der Boxer hat sich dann aber entschlossen, zum Hildmann-Restaurant in der Schillerstraße zu fahren, um ihn persönlich zu treffen und zu sprechen – dort ist er aber schon von der Polizei empfangen worden, hat einen Platzverweis kassiert. Der 39-Jährige versöhnlich: „Ich respektiere ihre Arbeit, sie machen nur ihren Job.“

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Der Sportler zu DER WESTEN: „Attila ist ein Internet-Rambo. Er hat neulich geschrieben, dass er sich mit mir versöhnt hätte. Das ist gelogen, ich habe ihn nicht getroffen. Dennoch warne ich davor, ihn politisch zu unterschätzen. Man kann es nicht direkt vergleichen, aber: Auch Erdogan ist früher in der Türkei unterschätzt und belächelt worden.“

Ganz klar: Das war definitiv noch nicht die letzte Runde zwischen Attila Hildmann und Ünsal Arık.

 
 

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