Pressestimmen zum Abgang von Felix Magath

DerWesten
Schalke 04 trennt sich von seinem Trainer Felix Magath – vielleicht schneller als gedacht. Der Westen hat die aktuellen Pressestimmen zum Abgang des 57-Jährigen zusammengestellt.

Essen. Die Pressestimmen zum Abgang von Felix Magath.

„Dem Fußball-Lehrer Felix Magath trauen die Gelsenkirchener nicht mehr zu, eine Kombination von königsblauen Kickern zu erschaffen, die keine Wünsche offen lässt. Er soll im Sommer einpacken - zwei Jahre vor der Zeit, und obwohl Magath immerhin schon Zweiter war, das Team in die Champions League führte und den Pokal holen kann.“ (Westfalen-Blatt)

„Wie irre ist das denn? Schalke zieht mit einem 3:1 gegen Valencia ins Champions-League-Viertelfinale ein. Und Trainer Felix Magath (57) muss trotzdem gehen.“ (Bild)

„Die Meinungsbildung über Magaths Wirken ist offenkundig einheitlich. Die Entfremdung zwischen dem Verein, der seine Eigenheiten, seine Tradition und Folklore pflegt, und dem betont unabhängigen Sportchef, der monopolistisch Macht und Wort beanspruchte, ist im Laufe von Magaths zweitem Vertragsjahr rasend fortgeschritten.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Seit Wochen protestieren die Fans gegen seine Transferpolitik, gegen seine Unnahbarkeit und den offenkundigen Unwillen, sich mit der Fankultur des Vereins zu befassen. Das späte Freundschaftsangebot in der Internet-Gemeinschaft „Facebook“ (sein gestriger Eintrag: „Ich lasse mich nicht beirren“) legen sie ihm als billigen Populismus aus. (Rheinische Post)

„Den Bodenkontakt verlor Magath erst, als sich die Schalker für die Champions League qualifiziert hatten. Sein handeln trug zunehmend autokratische Züge und verriet nicht mehr das größte Geschick im Umgang mit Meinungsbildnern und Entscheidern im Klub.“ (FAZ)