„Polizeiruf 110“ (ARD): Zuschauer sind außer sich – wegen DIESES Details

Die aktuelle Folge von „Polizeiruf 110“ ist bei den Zuschauern äußerst umstritten.
Die aktuelle Folge von „Polizeiruf 110“ ist bei den Zuschauern äußerst umstritten.
Foto: Hendrik Heiden/Roxy Film/BR/ARD/dpa

Die ARD zeigte am Sonntag eine neue Folge von „Polizeiruf 110“ (ARD) – und die startete so richtig düster!

Zu sehen ist anfangs ein Junge. Er steht am Flussufer, in seinen Händen hält er eine Katze. Er streichelt sie behutsam, doch dann kommt der Schock: Der Junge ertränkt die Katze eiskalt im Fluss!

Danach blieb es verstörend bei „Polizeiruf 110“: Der Junge isst danach Styropor-Flocken. Gruselig!

„Polizeiruf 110“: Zuschauer außer sich

Auf Twitter regten sich die ersten Zuschauer schon nach den Eingangsszenen auf. „Ich hasse Filme sofort, wenn am Anfang eine Katze ertränkt wird“, schrieb eine Nutzerin und Zuschauerin von „Polizeiruf 110“.

Doch das war noch längst nicht alles, es ging noch weiter. Der gefundene Junge spricht nicht. Nur seinen Namen, Poulo, kann er sagen. Er wird auf 15 bis 16 Jahre alt geschätzt. Sein Körper ist übersät mit Wunden. Der Junge wurde offensichtlich gefoltert. Dann beginnt die Suche nach Antworten.

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Tierquälerei und Sexismus im neuen „Polizeiruf 110“

Und noch ein anderer Aspekt der Handlung störte viele Zuschauer: Sexismus.

Während ein Polizist den jungen Poulo im Rollstuhl durch die Gänge schiebt, verfolgt er mit einem gierigen Blick den Hintern einer Krankenschwester. „Wenn sie nicht merken, dass du ihnen auf den Hintern blickst, dann ist es kein Sexismus, merk dir das“, sagt er zu Poulo. Ob das ein wertvoller Ratschlag für die junge Generation sein soll? Wohl kaum.

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Das ist „Polizeiruf 110“:

  • seit 1971 wird der Krimi produziert, damals in der DDR
  • seit 1993 wird die Reihe von verschiedenen ARD-Anstalten produziert
  • seit den Neunzigern gehen verschiedene Ermittlerteams auf Verbrecherjagd
  • hauptsächlich werden Morde behandelt

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„Polizeiruf“ bedient sich mehrerer Klischees

Es geht weiter mit Klischees: Ein fettleibiger Polizist wird nur beim Naschen gezeigt. Er schläft während des Dienstes ein und dann verpennt er auch noch, dass Poulo ausbüxt.

Dann stolziert die Widersacherin ins Bild. Sie trägt einen schicken Pelzmantel und eine Pelzmütze.

Neuer „Polizeiruf“ ein großer Flop

Im Großen und Ganzen war der neue „Polizeiruf“ für viele wohl eher ein Flop:

  • „Da haben sie sich beim ‚Polizeiruf’ gedacht: ‚So was Peinliches wie einen Durchschnitts-'Tatort' kriegen wir auch hin!’ Und nicht nur das, sie haben etwas noch viel Übleres hinbekommen. Respekt!“
  • „Polizeiruf, Was für ein geistiger Dünnsch**ß. Gute Nacht“
  • „Viel gewollt, nichts gekonnt. Ich bin raus“
  • „Absoluter Wahnsinn, dass es so etwas zur Primetime ins Erste schafft. Schlicht unerträglich. Habe nach der WDR2-Werbung dem Ganzen eine Chance gegeben und möchte nun meine Lebenszeit zurück“

Trotzdem gab es auch Lob für den „Polizeiruf 110“

Doch es gab auch Lob: Viele Zuschauer fanden den Film gelungen. So wurde vor allem auch die Leistung von Verena Altenberger hervorgehoben, die als Nachfolgerin von Matthias Brandt durchaus überzeugen konnte.

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Die ganze Folge „Polizeiruf 110“ kannst du hier in der ARD-Mediathek ansehen.

 
 

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