Polizei per Zettel für Falschparken bepöbelt – doch die Beamten hatten einen guten Grund

Polizisten parken im Einsatz auch mal falsch – das stört manch selbsterklärten Aufseher (Symbolbild).
Polizisten parken im Einsatz auch mal falsch – das stört manch selbsterklärten Aufseher (Symbolbild).
Foto: ilbusca / Getty Images
  • Ein Unbekannter schreibt einen zickigen Zettel
  • Polizisten hatten einen Eltern-Parkplatz blockiert
  • Allerdings waren die Beamten im Einsatz

Berlin.  Fehler machen ja immer die anderen. Und viele Menschen sind nicht verlegen darum, andere auf ihre Unzulänglichkeiten hinzuweisen. So hielt es auch im britischen Plymouth jemand für angebracht, Mitbürger auf eine Ungereimtheit hinzuweisen – in diesem Fall Polizeibeamte.

Eine unbekannte Person hatte offenbar bemerkt, dass ein Streifenwagen auf einem Parkplatz bei einem Lidl-Supermarkt stand, auf den es augenscheinlich nicht gehörte. Denn es handelte sich um eine Abstellbucht für Menschen mit Kindern.

Wütender Zettel ans Auto gepinnt

Der Unbekannte sah sich genötigt, die Polizisten über das Vergehen zu belehren, und verfasste eine zickige Nachricht, schön zornig in Großbuchstaben, die er ans Auto pinnte: „NICE CHILD IN YOUR CAR MR POLICEMAN! GUILTY!!“

Zu deutsch liest sich das wie folgt: „Schönes Kind haben Sie da in ihrem Wagen, Herr Polizist. SCHULDIG!“

Beamte waren im Einsatz

Die Polizei Plymouth fotografierte das liebevolle Zettelchen und postete auf Twitter. Nicht, um sich zu entschuldigen. Sondern vielmehr, um den gut gelaunten Urheber – und alle anderen – darauf hinzuweisen, wie das vermeintliche Falschparken zustande kam.

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Denn im Parkhaus sollte sich ein vermisstes Kind aufhalten, das Opfer von häuslicher Gewalt geworden war. Und gleichzeitig war ein Mann gestürzt, hatte eine schwere Kopfverletzung. „Der Polizist parkte in der ersten freien Parkbucht“, erklärt die Behörde. Was angesichts zweier Notfälle durchaus angemessen scheint.

Doch lieber vorab informieren

Ob der Pöbler die Nachricht bekommen hat, ist unbekannt. Wünschenswert wäre es – vielleicht informiert sich die Person vorab, ob es sich um einen faulen Officer handelt. Oder eben doch um einen ernsten Einsatz. (ses)

 
 

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