Polizei muss Fans von Helene-Fischer-Konzert ausschließen – weil sie den Hitlergruß zeigen

Helene Fischer sprach sich nach den Vorfällen in Chemnitz gegen Fremdenfeindlichkeit aus.
Helene Fischer sprach sich nach den Vorfällen in Chemnitz gegen Fremdenfeindlichkeit aus.
Foto: Britta Pedersen / dpa
  • Zwei Männer bekamen auf einem Helene-Fischer-Konzert in Berlin Hausverbot
  • Die Polizei musste sie hinausbefördern
  • Daraufhin zeigten die Männer den Beamten den Hitlergruß und beleidigten sie

Berlin.  Am vergangenen Dienstag positionierte sich Helene Fischer auf Instagram und Facebook gegen Fremdenhass. Nachdem die Schlagersängerin in der Vergangenheit immer wieder für ihr Schweigen kritisiert wurde, erntete sie nun viel Lob – wir haben berichtet.

Dass ihre Haltung aber nicht all ihren Fans gefällt, zeigt nun ein Vorfall, der sich nach einem ihrer Berlin-Konzerte ereignet haben soll. Zwei Konzertbesucher sollen Polizisten beleidigt und den Hitlergruß gezeigt haben.

Besucher leisteten Anweisung des Ordnungsdienstes nicht Folge

In der Polizeimeldung heißt es, dass die Beamten dem Ordnungsdienst der Mercedes-Benz-Arena im Berliner Stadtteil Friedrichshain bei der Durchsetzung eines Hausverbots gegen zwei Konzertbesucher geholfen hätten. Warum die zwei Männer im Alter von 25 und 41 Jahren vom Helene-Fischer-Konzert ausgeschlossen wurden, wird nicht erläutert.

Als die Polizei die Männer nach draußen begleitete, habe der 25-Jährige die Beamten mehrfach beleidigt. Der 41-Jährige soll währenddessen seine Hacken zusammengeschlagen, den Hitlergruß gezeigt und laut „Sieg Heil“ gerufen haben.

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Nach erfolgter Personalienfeststellung hätten die Männer den Bereich verlassen dürfen. Im Gehen habe der Ältere den Beamten noch seinen entblößten Hintern entgegengestreckt. Die Polizei habe ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Zeigen des Hitlergrußes eingeleitet. (raer)

 
 

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