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Pferd mit tiefen Schnittwunden gefunden – war ein Tierquäler am Werk?

Tierquälerei - Wie schützt das Gesetz unsere Tiere?

Jeden Sommer wiederholen sich die Bilder: Hunde ersticken in überhitzten Autos oder vegetieren auf Rastplätzen einsam vor sich hin. Doch wer Tieren absichtlich Leid zufügt, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern macht sich strafbar. Die Anwaltauskunft

  • In Achim erlitt ein Pferd schwere Schnittverletzungen
  • Wie es dazu kam, ist unklar
  • Die Polizei sucht nun nach Zeugen

Achim. 

Ein Pferd in Achim im Kreis Verden wurde mit schweren Schnittwunden aufgefunden. Das Tier hatte über Nacht auf einer Wiese gestanden, wie es in der Polizeimitteilung heißt.

Nun ist die Angst vor einem Tierquäler groß. „Nach derzeitigem Stand ist es nicht auszuschließen, dass ein Unbekannter das Tier verletzt hat“, sagte Polizeisprecher Helge Cassens.

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Was genau passiert ist, bleibt jedoch weiter unklar. Das Pferd könne sich auch selbst an Scherben oder einem anderen scharfen Gegenstand verletzt haben, so der Polizeisprecher.

Die Wunden mussten von einem Tierarzt genäht und behandelt werden. In Lebensgefahr schwebte das Pferd aber nicht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. (dpa/raer)