Peinlich ironischer "Tagesschau"-Blick auf Katja Suding

Katja Suding, Fraktionsvorsitzende der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft, sitzt am 06.01.2015 in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Opernhaus beim traditionellen Dreikönigstreffen der Partei auf dem Podium.
Katja Suding, Fraktionsvorsitzende der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft, sitzt am 06.01.2015 in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Opernhaus beim traditionellen Dreikönigstreffen der Partei auf dem Podium.
Foto: dpa
Hamburgs Spitzen-Liberale wirbt für sich mit "Unser Mann für Hamburg". Das wollte ein Kamera-Schwenk der "Tagesschau" ironisieren. Das ging gründlich schief.

Hamburg.. Peinlich, peinlich, „Tagesschau“! Ausgerechnet die Mutter der seriösen Fernseh-Nachrichten hat am Dienstag in der 20-Uhr-Ausgabe für Unmut im Netz gesorgt.

Was ist passiert? Beim Bericht über das Dreikönigstreffen der FDP wurde auch die Hamburger Liberale Katja Suding ins Bild gesetzt. Die 39-jährige PR-Fachfrau tritt als Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Bürgerschaftswahl am 15. Februar mit dem provokanten Slogan „Unser Mann für Hamburg“ an. Ein Kameraschwenk ironisierte den Slogan im Altherrenstil. Die Kamera wanderte von Sudings Beinen über den Rock zu ihrem Gesicht.

"Der Beine-Schwenk gehört auf den Index"

Schon kurz darauf hagelte es im Netz Kritik. Im Kern wurde der „Tagesschau“ ein sexistischer Blick auf Suding vorgeworfen.

„Tagesschau“-Chef Kai Gniffke räumte später reumütig ein, die redaktionsinterne Diskussion um die Qualität der Ausgabe habe sich „die meiste Zeit um eine einzige Einstellung im Film über das Dreikönigstreffen der FDP“ gedreht: den Bein-Schwenk. Gniffkes Fazit: „Der Beine-Schwenk gehört auf den Index. Tut mir leid, Frau Suding.“

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