Offenbar menschliche Exkremente in Dosen von Coca-Cola gefunden

In einer Fabrik von Coca-Cola haben Arbeiter Dosen, die noch keinen Deckel hatten, mit menschlichen Exkrementen entdeckt (Symbolfoto).
In einer Fabrik von Coca-Cola haben Arbeiter Dosen, die noch keinen Deckel hatten, mit menschlichen Exkrementen entdeckt (Symbolfoto).
Foto: Imago
  • In einer Fabrik von Coca-Cola sind Dosen mit menschlichen Exkrementen entdeckt worden
  • Die geöffneten und noch nicht befüllten Dosen hätten die Maschinen verstopft
  • Für Verbraucher soll keine Gefahr bestehen

Lisburn.  Es sieht von der Farbe her zwar ähnlich aus, dürfte Fans des Getränks aber eher weniger erfreuen: Wie das Portal „Belfast Telegraph“ berichtet, hat die nordirische Polizei Ermittlungen aufgenommen, weil in Dosen von Coca-Cola menschliche Exkremente gefunden worden seien.

Demnach seien die leeren und nicht mit einem Deckel versehenen Dosen in einer Fabrik des Getränkeherstellers in Nordirland entdeckt worden. In der Anlage im Ort Lisburn werden die Dosen befüllt, um dann wenig später verkauft zu werden.

Maschinen wurden stundenlang gereinigt

Vergangene Woche hätten Arbeiter die Maschinen abstellen müssen, weil sie durch die Exkremente der aus Deutschland eingeführten Metalldosen verstopft gewesen seien. Nachdem die Maschinen 15 Stunden gereinigt worden seien, sei der Betrieb in der Fabrik wieder weitergelaufen.

Laut „Belfast Telegraph“ sind keine der betroffenen Dosen in den Umlauf geraten. Das habe auch die britische Lebensmittelaufsicht bestätigt.

Dosen wurden womöglich auf Containerschiff verschmutzt

Wie die Exkremente in die Dosen gelangt sind, ist unklar. Das Blatt zitiert eine Quelle, die Gerüchte wiedergibt, wonach es möglich sein könnte, dass die auf einem Containerschiff nach Großbritannien transportierten Dosen durch blinde Passagiere verschmutzt worden sein könnten.

Laut „Belfast Telegraph“ nehme Coca-Cola die Sicherheit und Qualität der Produkte sehr ernst. Dass die dreckigen Dosen überhaupt auffielen, liegt dem Konzern zufolge an der Qualitätssicherung des Unternehmens. „Das ist ein einzelner Vorfall und hat keinen Einfluss auf Produkte, die derzeit verkauft werden“, heißt es. (bekö)

 
 

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