Österreichische Brauerei darf Bier „Fucking Hell“ nennen

Brüssel. Mal wieder ein Name zum Schmunzeln: Eine Brauerei aus dem österreichischen Fucking darf das dort gebraute Bier offiziell „Fucking Hell“ nennen - was übersetzt „verdammte Hölle“ bedeutet. Es ist nicht das erste Mal, dass der Ort mit seinem Namen für Aufsehen sorgt.

Das europäische Markenamt (HABM) hat für ein Bier aus dem österreichischen Ort Fucking den Namen „Fucking Hell“ gebilligt. Die Eintragung als Marke könne nicht dadurch vereitelt werden, dass der Name „in anderen Sprachen eine zweideutige Bedeutung“ besitzen könne, teilte das im spanischen Alicante ansässige Amt am Dienstag mit.

Die mit der Eintragung beauftragte deutsche Marketing-Firma hatte den Namen, der auf Englisch einen vulgären Fluch wie „Verdammte Hölle“ bedeuten würde, mit dem Namen des Standortes der Brauerei bei Salzburg begründet. „Hell“ beziehe sich auf die Farbe des Bieres. Das Bier soll im August oder September präsentiert werden.

Ortsschilder einbetoniert

Zunächst hatte das Amt die Marken-Eintragung noch zurückgewiesen. Zu den Regeln für die Eintragung gehört, dass die Namen nicht blasphemisch oder abfällig sein dürfen. Nach dem Widerspruch des Unternehmens lenkte es mit dem Verweis auf den echten Ortsnamen ein.

Fucking hatte schon zuvor Aufsehen mit seinem Namen erregt. Ortsschilder mussten einbetoniert werden, um sie gegen Diebstahl zu schützen. Nichtsdestoweniger lehnten die Einwohner 2004 in einem Referendum eine Namensänderung ab. (afp)

 
 

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